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Die Asche wird aus den Palmzweigen des vergangenen Jahres gewonnen, die üblicherweise vom Mesner am Faschingsdienstag verbrannt werden. Um eine möglichst graue und nicht etwa schwarze Konsistenz zu erhalten, dürfen allerdings nur die Palmkätzchen ohne sonstige Zugabe verbrannt werden. Nach dem Erkalten des Ofens muss die Asche nur noch gesiebt werden, um dann am darauf folgenden Tag zum „Äschern“ zu taugen, wie die Herzogenauracher zu sagen pflegen. Die so vorbereitete Asche segnete Stadtpfarrer Helmut Hetzel in den Gottesdiensten in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena, bevor er gemeinsam mit Pastoralreferent Thomas Matzick den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnete. Für Hetzel ist die 40-tägige Fastenzeit Allgemeingut, viele nehmen sich etwas vor, um an ihrem Leben etwas zu ändern. Die Asche auflegen ist der Bußritus schlechthin.
