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Mit einem 25:13-Sieg über den TV Erlangen-Bruck II legten sie den Grundstein für den späteren Jubel, der aber letztlich dem TSV Röthenbach/Pegnitz zu verdanken ist: Der schlug nämlich etwas später am selben Tag den Tabellenzweiten Buckenhofen mit 33:32. Mit 14 Siegen aus 14 Spielen hat die HSG eine perfekte Punktausbeute vorzuweisen und nun acht Punkte Vorsprung auf die „Buckis“. In den vier noch ausstehenden Partien können diese maximal noch nach Punkten gleich ziehen, durch die beiden Siege der HSG im direkten Vergleich aber nicht mehr vorbei.
Zu ungewohnter Stunde hatte die HSG ihre Pflichtaufgabe im Derby gegen die Brucker zu lösen. Um 11 Uhr war Spielbeginn. Durch die Rückkehr von Dubiel (nach einer Schulterverletzung) und dank der Hilfe von Schoof aus der zweiten Mannschaft, der für den abwesenden Martens am Kreis zum Einsatz kam, konnte das Trainergespann Hankel/Hauer wieder auf eine gut gefüllte Bank zurückgreifen. Ein Sieg in diesem Spiel hätte der HSG in jedem Fall den Relegationsplatz gesichert.
So galt es, das Spiel gegen den Lokalrivalen für sich zu entscheiden, der gleich das erste Tor der Partie erzielen konnte. Doch die HSG-Abwehr stand erneut sehr stabil und so gelang bald die 3:1-Führung. Zu viele Missverständnisse und technische Fehler legten dann aber das Angriffsspiel lahm und Bruck konnte Tor um Tor erzielen und wieder in Führung gehen (3:4). Beide Abwehrreihen ließen dem gegnerischen Angriff kaum Möglichkeiten, jeder Treffer musste hart erarbeitet werden. Chancen für schnelle, einfache Tore ließ die HSG dabei meist ungenutzt. Bei wechselnder Führung hatte die HSG zur Pause knapp die Nase vorn und ging mit der 8:7- Halbzeitführung in die Kabine.
Für die zweite Halbzeit sollte sich nun der Angriff variabler zeigen und mehr Druck ausüben. Dies gelang zunächst nicht, und Bruck konnte wieder ausgleichen. Das zähe Spiel der ersten Hälfte setzte sich fort. Doch dann gelangen einige Ballgewinne, die zum ersten Drei-Torevorsprung der Partie führten.
Es folgte jedoch eine Zeitstrafe gegen die HSG, und Bruck hatte somit die Chance wieder aufzuschließen. Doch die heimische Abwehr, gestützt auf einen gut aufgelegten Schlussmann Rödel, stand felsenfest. In dieser wichtigen Phase gelangen Rühl zwei Gegenstoßtreffer und auch Willert zeigte sich aus dem Rückraum erfolgreich, so dass die HSG nach der Unterzahl mit 16:9 in Front lag.
Von diesem Nackenschlag erholten sich die Brucker nicht mehr. Die HSG konnte sich weiter absetzen und so gelangen in den letzten Minuten noch einige Treffer und über 20:10 ging es zum Endstand von 25:13.
HSG: Rödel, Schindler; Gottesbühren, Gumbert 2, Schmieding 6/3, Rühl 3, Willert 8, Hauer 2, Rowold 1/1, Forstner 2, Dubiel 1, Schoof.
