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Wie bei den Damen (siehe oben) war es ein Vier-Punkte-Spiel: Hätte die TSH gewonnen, wäre man wohl aus dem Gröbsten raus gewesen, jetzt hat man einen Konkurrenten, den man vorentscheidend hätte abhängen können, wieder herangebracht.
Der Ernst der Lage schien dem Team von Spielertrainer Ben Ljevar klar zu sein, denn von Beginn an ging es entschlossen zu Werke. Hinter war Keeper Andreas Friedrich mit zwölf gehaltenen Bällen allein im ersten Durchgang ein bärenstarker Rückhalt gegen technisch gut ausgebildete Auerbacher, die sich da aber noch nicht so recht durchsetzen konnten.
Die Gastgeber lagen ständig in Führung und bauten diese bis zur Pause auf 16:12 aus. Überragender Angreifer bis dahin war der halbrechte Rückraumspieler Jürgen Wonner, der mit seiner Wendigkeit und seinen raffinierten Körpertäuschungen die Abwehr der Oberpfälzer vor unlösbare Aufgaben stellte.
Noch wirkte es sich nicht aus, dass sich die TSH mehr einfache Ballverluste leistete als der Gegner, zumal die Hausherren da als kämpferische Einheit auf dem Feld standen und zur Not auch mal mit vollem Risiko einen Treffer erzwangen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Beim 22:17 eine Viertelstunde vor Schluss schien eine Art Vorentscheidung gefallen zu sein, weil die TSH immer eine Antwort auf die Trefferserie des kaum noch zu stoppenden SVA-Youngsters Alexander Tannenberger (insgesamt 10 Tore) zu wissen schien.
Doch nun schmolz der Vorsprung langsam dahin. Beim 25:22 sah alles noch gut aus, aber wenige Minuten später hatte Auerbach die Partie gedreht und führte seinerseits mit 27:25. Die TSH verlor vollends die Linie und kam trotz verzweifelter Bemühungen nicht mehr heran.
Trainer Ljevar sah als Hauptursache für die Niederlage die vielen Ballverluste und vergebenen Wurfchancen und machte den Gästen ein Lob: „Die Auerbacher haben immer an sich geglaubt, auch als es nicht gut aussah.“ Die TSH hingegen verlor den Glauben an sich, als sie bereits auf der Siegerstraße schien.
TSH: Friedrich, Schauer; Kist 5/3 Siebenmeter, Wonner 8, Auer 3, Zhilinskiy 1, Streubel, Neumann 2, Maydt 1, Nickels 4, Hettchen 5/3.
