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Die DMS werden mit jeweils mindestens sieben Teilnehmern auf der 25 m-Bahn ausgetragen, wobei der Wettkampf an einem Tag in zwei Durchgängen mit insgesamt 32 Wettkampfdisziplinen stattfindet und jeder Teilnehmer höchstens fünfmal starten darf. Gewertet wird jeder Start nach einer Punktewertung, die Gesamtpunktzahl bestimmt die Platzierung der Mannschaft.
Die Herzogenauracher Schwimmerinnen boten alles auf, was im Verein Rang und Namen hat. Selbst die Trainerinnen mussten ins Wasser und zeigen, was sie noch drauf haben. Und sie schwammen vorbildhaft.
Das zehnköpfige Team mit den Trainerinnen Stephanie Kochmann und Stephanie Nagengast, dem harten Kern mit Sabine Nordhardt, Karin Schubert, Golda Schugmann und Julia Teufel und den jungen Kräften mit Christiane Friese, Katrin Harig, Hanna Hampel und Mona Heubeck glänzte mit unerwartet guten Leistungen und einer Gesamtpunktzahl von 15169 Punkten. Diese lag um fast 1000 Punkte über dem Ergebnis des Vorjahres und führte im Gesamtklassement zu einem ebenfalls unerwarteten 11. Platz im Landesliga-Mittelfeld. Mit weit über 2000 Punkten trugen Karin Schubert (2937), Julia Teufel (2738) und Sabine Nordhardt (2180), letztere mit vier neuen Bestzeiten, dazu am meisten bei, wobei sie allerdings auch jeweils fünfmal an den Start gingen.
Mit 1862 Punkten aus ebenfalls fünf Starts und zwei neuen Bestzeiten rangierte Katrin Harig von den Jüngeren knapp dahinter. Stefanie Kochmann und Mona Heubeck erreichten mit je drei Starts jeweils knapp 1500 Punkte. Stefanie Nagengast holte auf ihren beiden Rückendisziplinen 1065 Punkte – nach langer Trainingspause und Mutterschaft eine tolle Leistung.
Golda Schugmann dominierte die Bruststrecken und verbesserte ihre Bestzeit über 100 m Brust. Christiane Friese und Hanna Hampel schlugen sich als Jüngste tapfer auf den kräftezehrenden 200 m Schmettern bzw. 800 m Freistil.
Die von Trainer Jörg Pfeifer betreute, stark verjüngte 15-köpfige Herrenmannschaft war dagegen zu zwei Dritteln mit den Jahrgängen 1997 bis 2001 besetzt, verstärkt durch Steffen Lochner und die wettkampferprobten Andi Kergaßner und Fabian Günther.
Um auch die „harten“ 400 m Lagen besetzen zu können, musste sogar Oldie Peter Stockhammer in der offenen Klasse an den Start gehen.
Die erzielten Ergebnisse entsprachen weitgehend den Erwartungen, wobei zu berücksichtigen ist, dass einige zum ersten Mal starten mussten. Vielstarter waren Andi Kergaßner, Fabian Günther, Steffen Lochner, Peter Opitz und Lars Töpperwien. Jan Brieger, Roman Cepkasov, Franz Heidingsfelder, Jonas Pöllmann, Philipp Harig, Fabian Vieth, Jonas Willared und Sebastian Winkler füllten die Lücken aus. Für die Herren waren die DMS in erster Linie ein Sichtungswettkampf zum derzeitigen Leistungsstand, auf dem im Training aufgebaut werden kann.
