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Die Realschule holt sich die Vize-Bezirksmeisterschaft

Nach gewonnenen Kreis- und Regionalentscheiden verlieren Realschüler gegen Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg - 21.05.2012 15:42 Uhr

HERZOGENAURACH  - Die Fußballmannschaft der Realschule Herzogenaurach (Jungen II/Jahrgänge 1996-1997) belegte im Bezirksfinale in Herzogenaurach den zweiten Platz.

Der siegreiche Kader der Realschule Herzogenaurach (RSH): Leider wird es die Mannschaft in dieser Form nicht mehr lange geben, weil viele Schüler mit der Mittleren Reife abgehen.
Der siegreiche Kader der Realschule Herzogenaurach (RSH): Leider wird es die Mannschaft in dieser Form nicht mehr lange geben, weil viele Schüler mit der Mittleren Reife abgehen.
Foto: privat
Der siegreiche Kader der Realschule Herzogenaurach (RSH): Leider wird es die Mannschaft in dieser Form nicht mehr lange geben, weil viele Schüler mit der Mittleren Reife abgehen.
Der siegreiche Kader der Realschule Herzogenaurach (RSH): Leider wird es die Mannschaft in dieser Form nicht mehr lange geben, weil viele Schüler mit der Mittleren Reife abgehen.
Foto: privat

Ohne Probleme gewann die Realschule Herzogenaurach (RSH) den Kreis- und den Regionalentscheid (vier Spiele, vier Siege, 19:0 Tore), um schließlich im Bezirksfinale den „Mittelfränkischen Meister“ auszuspielen.

Im ersten Spiel ging es auf dem Gelände des FC Herzogenaurach gegen die Realschule Schwabach. Die Herzogenauracher standen sicher in der Abwehr und übernahmen gegen Mitte der ersten Halbzeit das Spiel. Dennoch gelang es den Stürmern nicht, den Ball im Tor des Gegners zu versenken. Auch nach der Pause erspielten sich die Realschüler Chance um Chance, ohne dass etwas Zählbares dabei herauskam. Nach 60 Minuten hieß es 0:0. Im Elfmeterschießen musste nun entschieden werden, wer das „Final-Duell“ um die Bezirksmeisterschaft austragen durfte.


Wie schon im Regionalentscheid war Maximilian Klöhn der Held des Elfmeterschießens. Er parierte vor heimischer Kulisse und unter dem Jubel einiger Klassen der Realschule den dritten Elfmeter der Schwabacher. Da die Herzogenauracher Spieler (Hendel, Jassmann, Lange, Nagel und Zahl) ihre Nerven behielten und sicher verwandelten, standen Trainer Stefan Cossus Schützlinge wie auch schon 2011 im Finale.

Im Kampf um den Titel „beste Schule Mittelfrankens“ kam es auf dem A-Platz des ASV Herzogenaurach zum „Final-Duell“ mit dem Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg, das sich zuvor mit 2:1 gegen das Fürther Helene-Lange-Gymnasium durchgesetzt hatte. Die Herzogenauracher begannen abwartend und konzentrierten sich auf die Defensive. Auch in diesem Spiel erkämpften sich die Realschüler um den lauffreudigen Kapitän Nagel und die Mittelfeldregisseure Wende und Zahl hochkarätige Torchancen. Doch das Tor der Nürnberger schien wie vernagelt. Mehrfach scheiterte der Kreismeister aus dem Landkreis ERH am Torhüter der Gymnasiasten und an den eigenen Nerven.

So nahm das Schicksal seinen Lauf. Mit dem zweiten gefährlichen Torschuss kurz vor dem Ende der Partie erzielten die Nürnberger den unverdienten Führungstreffer. Auch jetzt gaben die Spieler der RSH nicht auf. Der Ball wollte jedoch einfach nicht ins Tor. Am Ende musste sich die Realschule Herzogenaurach mit 0:1 geschlagen geben. Der Gewinn der Vize-Meisterschaft im Bezirk und die Silber-Medaillen trösteten kaum über das verlorene Finale hinweg.

Trainer Stefan Cossu bedankte sich zum Saisonende beim ASV Herzogenaurach und beim FC Herzogenaurach, die ihre Fußballplätze für das Bezirksfinale zur Verfügung stellten. Cossu betont, „ganz schön traurig“ zu sein, weil es diese Mannschaft in dieser Formation so nicht mehr geben wird, da einige Spieler mit der Mittleren Reife die Schule verlassen oder im nächsten Schuljahr zu alt sind. Immerhin habe die Mannschaft eine ganze Reihe von Erfolgen zu verzeichnen.

RSH Herzogenaurach: Tim Büttner, Rene Fahrian, Daniel Geinzer, Pascal Herbst, Julian Hendel, Yannik Jassmann, Mario Lange, Maximilian Klöhn, Jan Körner, Marco Müller, Florian Nagel, Philipp Rost, Hannes Schonath, Luca Wende, Adrian Zahl.

Trainer: Stefan Cossu

Co-Trainer: Nico Haas/David Reklin

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