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Bei seinem „Besuch“ im Sportheim wurde der Täter vermutlich sogar gestört, denn in der Silvesternacht gegen 20.25 Uhr hatte eine Zeugin ein verdächtiges Klirren gehört. Als sie daraufhin die Küche kontrollierte, musste sie feststellen, dass die Verglasung der Eingangstür eingeschlagen war. Außerdem fehlten aus einer Schublade etwa 200 Euro Münzgeld.
Der zweite Einbruch wurde am Neujahrsmorgen entdeckt. Der Inhaber des Schreibwarengeschäfts in der Amselstraße in Hemhofen musste feststellen, dass jemand die Glasscheibe seiner Eingangstür eingeschlagen hatte. Vorher hatte der Täter offensichtlich erfolglos versucht die Ladentüre aufzustemmen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde aus dem Geschäftsraum eine Geldkassette entwendet, die allerdings kein Bargeld enthielt. Der Täter hatte allerdings einen Sachschaden von rund 3000 Euro hinterlassen.
Außerdem hatte sich der Unbekannte beim Einschlagen der Glastüren in beiden Fällen verletzt, so dass von der Polizei am Tatort entsprechende Blutspuren festgestellt werden konnten.
Gefasst werden konnte dagegen ein Dieb, der in Hemhofen einem Bekannten ein Handy und eine Schreckschusswaffe entwendet hatte. Der Fall konnte geklärt werden, weil dem Geschädigten in der Silvesternacht auffiel, dass sein „Freund“ die gleiche Waffe mit sich führte, wie sie ihm gestohlen wurde. Bei der anschließenden Überprüfung durch die Polizei musste der Mann einräumen, dass es sich tatsächlich um die entwendete Waffe handelte. Außerdem gab er auch den Diebstahl des Handys zu.
