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Und die Damen und Herren dieses Arbeitskreises durften auch gleich mit dem umweltschonenden Fahrzeug durch die Stadt kurven, fast lautlos und ohne Emissionen. „Wir machen uns ständig über alternative Energien Gedanken“, betonte Brehm, der schon Erfahrung mit Elektrofahrzeugen machen konnte.
Der Peugeot mit einer Leistung von 67 PS fährt laut Schwarz mit Lithium-Ionen-Batterien und hat bei vorteilhaften Bedingungen (kein Radio, keine Heizung) eine Reichweite von maximal 150 Kilometern.
Das stellte Ralf Schwarz vor ein schwieriges Unterfangen, denn der E.on-Berater kam aus Bayreuth. Für die einfache Strecke nach Höchstadt hätte der „Saft“ wohl gereicht, aber dann wäre er nicht mehr zurückgekommen, weshalb er das Kleinfahrzeug auf einem Hänger nach Höchstadt transportierte. Dennoch: „Wir wollen zeigen, was mit einem E-Fahrzeug alles geht“, erklärt er das Engagement bei den Testwochen.
Sind die Batterien leer, muss das Fahrzeug an eine herkömmliche, aber verstärkt abgesicherte Steckdose, „für vier bis sechs Stunden“, so Schwarz. Es würde auch eine Schnellladung der Batterien gehen, die 1,5 Stunden dauert, ergänzte er.
Die Batterien sind bekanntlich der Schwachpunkt bei serienmäßigen Elektrofahrzeugen, auch hinsichtlich der Lebensdauer. Man könne diese Lithium-Ionen-Batterien maximal 1000 Mal aufladen, dann geben sie ihren Geist gänzlich auf, berichtete Schwarz.
Aktuell will sich die Stadt Höchstadt kein Elektrofahrzeug anschaffen, hieß es. Dann kam auch noch der Zwischenruf von Axel Rogner, der die Umweltverträglichkeit ansprach. Bei seinem Arbeitgeber Schaeffler beschäftige man sich schon länger mit E-Fahrzeugen und fahre derzeit auch drei solcher Autos. Und die würden nur dann Sinn machen, wenn die Energie dafür ebenfalls umweltschonend und sicher erzeugt werde.
Der Serien-Kleinwagen von Peugeot kostet übrigens 35000 Euro und fährt Spitze 130 km/h, „bergab“, so Ralf Schwarz von der Regionalleitung der E.on Oberfranken. Trotzdem sei dieser Antrieb der Anfang und sicher eine große Chance.
