|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Aufgrund ihrer sportlichen Erfolge in 2012 haben Tobias Traut (U16), Theresa Amon (U25), Silke Kotzer (Einspänner Pony) und Michael Bastian (Einspänner Pferde) dieses Ziel erreicht. Im Rang eines Kaderfahrers hat der Sportler Rechte und Pflichten. So müssen sie bei den Landesmeisterschaften und den Ländervergleichskämpfen an den Start gehen.
Auffällig ist, dass aus Heßdorf diese vier Sportler den Sprung geschafft haben. Gezielte Förderung der Jugendlichen Tobias Traut und Theresa Amon durch Bernhard Gumbrecht und Silke Kotzer haben das ermöglicht. Den jungen Sportlern wurden Pferde, Kutschen und der Transport zu den Veranstaltungen von ihren Förderern gestellt.
Einen besonderen Sprung machte das Paar Michael Bastian mit ECC’s Andy. Der Haflingerwallach kam als Dreijähriger nach Klebheim und wurde von seinem Besitzer zum Fahrpferd ausgebildet. Leider ist Andy drei Zentimeter zu groß geworden; die Grenze für die maximale Ponygröße liegt bei 148 Zentimetern. Andy misst aber 151 Zentimeter und wurde deshalb als Großpferd eingestuft.
In seiner ersten Saison 2011 wurde ECC’s Andy in der Klasse A — hier starten Pferde und Ponys gemeinsam — vorgestellt. Auf neun Veranstaltungen konnte Andy sieben Mal die Siegerschleife in Empfang nehmen. Im Jahr 2012 wurde Andy in der Klasse M präsentiert.
In dieser Klasse werden Pferde und Ponys getrennt gewertet. David gegen Goliath, hieß es. Normale Warmblut-Pferde haben ein Stockmaß zwischen 160 und 170 Zentimetern und somit auch einen umfangreicheren Körperbau. Raumgreifendere Schritte, Tritte und Sprünge in den einzelnen Gangarten waren von nun an die Maßstäbe für Andy. Jetzt konnte sich nur Klasse gegen Masse durchsetzen. Drei Jahre Aufbauarbeit zeigten nun ihre Wirkung. Andy war in der Welt der großen Pferde angekommen. Nicht weil er gewachsen war. Vielmehr überzeugte er in der Dressur durch Takt, Schwung und Losgelassenheit und durch korrekte Vorstellung im Viereck (ein Sieg).
In der Disziplin Hindernisfahren muss er immer etwas mehr tun, um zeitlich mithalten zu können (zwei Siege). In der dritten Disziplin, dem Geländefahren (zirka 15 km), hat er einen kleinen Vorteil. Durch seine geringere Körpergröße und mit großem „Kampfgeist“ kommt er vielleicht besser durch die Hindernisse, aber dann müssen die kurzen Beine wieder Meter machen, um die vorgegebenen Zeiten zu schaffen (ein Sieg).
Mit 2632 Ranglistenpunkten wird Andy, zum Stolz der Züchter und Besitzer, bei den Top Ten der bayerischen Fahrpferde geführt.
Wie geht es nun weiter in Heßdorf? Tobias Traut hat einen neuen Haflinger (Stute) zur Verfügung bekommen, Lisa Noppenberger besitzt nun ihren eigenen Haflingerwallach im Stall. Silke Kotzer nutzt die Babypause zur Ausbildung ihrer jungen Haflingerstute, Pia Zenkel, Theresa Amon und Bernhard Gumbrecht sind feste Größen im Team Heßdorf.
Garant für den Erfolg im Sport ist die Freude an und mit dem Pferd und fleißiges Trainieren. Die neue Saison beginnt am 7. April mit einem Hallenturnier im Pferdesportzentrum Ansbach und wer organisiert es ? Die Heßdorfer natürlich. o

|