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Am Mittwoch Abend ist ein RTL-Fernsehteam zu Gast in der Wohnung der Faustkas in Hemhofen. Interviews werden geführt mit Natascha Faustka und deren Eltern. Es gibt genug zu berichten: Die 24-jährige Hemhofenerin war in der RTL-Sendung „Der Bachelor“ eine von 20 jungen Mädchen, die in einer Art Liebes-Casting alles dafür tun, um die Gunst eines einzigen Mannes zu gewinnen.
Und jetzt das: Natascha verließ in der Sendung vom Mittwochabend das Camp freiwillig. Das ist ein Knüller für den Boulevard. „Schöne Natascha lässt den Bachelor einfach sitzen“, schlagzeilt die Bild und spricht von einem „freiwilligen Überraschungs-Ausstieg“.
Wie viel Überraschung wirklich dabei ist und wie viel Drehbuch, darüber darf wild spekuliert werden. Natascha Faustka jedenfalls hat Jan in der bereits 2012 aufgezeichneten Sendung gesagt, dass sie lügen würde, wenn sie sich über eine Rose (das Zeichen seiner Gunst) von ihm freuen würde. Sie hätten einfach keinen rechten Kontakt zueinander gefunden.
Und dann steht noch - ganz neu - auf der Facebook-Seite von Natascha zu lesen: „Am Ende unseres Gesprächs, sagte Jan mir ... hätte ich gewusst, wie du bist ... ich würde dir heut eine Rose geben. Da sagte ich ... jetzt ist es zu spät !!!“
Während RTL die Eltern interviewt, nimmt sich Natascha Faustka Zeit für das Gespräch mit dem NN-Redakteur. Sie wirkt entspannt, keineswegs mitgenommen von den arrangierten Liebes-Turbulenzen im Bachelor-Frauenhaus.
Die Hemhofenerin, die ihre Erlebnisse in der RTL-Show nicht vermissen will, schaut jetzt lieber in die nahe Zukunft. Denn sie nimmt im Februar an den Wahlen zur Miss Germany teil. Ab diesem Wochenende geht es schon los. Zunächst treffen sich die Kandidatinnen in Rust, dann geht es zehn Tage lang ins „Missen Camp“ auf die Insel Fuerteventura, wo eine intensive Vorbereitung auf die Wahl stattfindet. Am 23. Februar geht der renommierte Wettbewerb über die Bühne.
„Das war mein Traum, einmal ins Camp mitzudürfen“, verrät Natascha Faustka, die seit 2008 immer wieder erfolgreich an Miss-Wahlen teilnimmt. Die kürzliche Wahl zur „Miss Internet“ ebnete ihr den Weg zur Miss-Germany-Wahl. Sie gehört damit zu den 24 schönsten Frauen Deutschlands. Ist sie also schon jetzt die schönste Frau Hemhofens.
„Nein, so ist das gar nicht gemeint“, ist Natascha Faustka fast empört über einen solche Frage. „Es geht doch nicht nur um Schönheit“, betont sie. Wer Miss Germany werden wolle, müsse viel lernen: Ausstrahlung auch bei öffentlichen Auftritten, korrektes Benehmen. „Da gibt es viel zu lernen“, weiß die Hemhofenerin. Das „Missen Camp“ sei daher keineswegs ein Urlaub, „wir werden da viel lernen“. Das grazile Laufen in hohen Schuhen gehört dazu, aber etwa auch Benimm-Regeln beim Essen. Sprech- und Rhetorik-Übungen stehen ebenfalls auf dem Plan.
Schon jetzt hat Natascha Faustka Angebote von Managern, die ihre Termine und ihren weiteren Werdegang organisieren möchten. Doch die Frau, die Bachelor Jan den Korb gab, will den Ball noch ein wenig flach halten. „Ich muss erst mal sehen, wie das jetzt wird bei Miss Germany.“
Natascha arbeitet hauptberuflich als medizinische Fachangestellte in einer Arztpraxis in Erlangen, im Nebenjob ist sie noch als „Security“ in der Discothek Puls in Höchstadt tätig. Wenn alles passt, könnte sie sich aber schon vorstellen, ihre steigende Popularität beruflich zu nutzen: Werbung, Fotoshootings, vielleicht eine Aufgabe in den Medien. Aber: „Ich freue mich jetzt erst mal auf das Vorbereitungscamp.“

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