|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Die 196 Landkreisbürger, die an der Aktion teilnahmen, zählten insgesamt 5779 Vögel. Der Feldsperling wurde 961 Mal gezählt, gefolgt von Haussperling (Spatz, 947 Mal), Kohlmeise (859), Amsel (603), Blaumeise (594), Grünfink (421), Elster (143), Rotkehlchen (139), Kleiber (125) und Ringeltaube (120). Die Zähler registrierten zudem noch 40 weitere Vogelarten. Durchschnittlich wurden in einer Stunde 41 Vögel pro Garten gezählt.
Bayernweit ist der Spatz wieder der häufigste Wintervogel in Bayerns Gärten, ergab die zum siebten Mal von Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) durchgeführte „Stunde der Wintervögel“. Platz zwei belegt die Kohlmeise, den dritten Rang erflog sich der Feldsperling. Rund 16000 Menschen nahmen bayernweit an der Zählung teil.
Weiter konnte bayernweit festgestellt werden: Der Spatz konnte sich Platz eins trotz weiterer leichter Rückgänge von der Kohlmeise zurückerobern, die deutlich schlechter abschnitt als im Vorjahr.
Anlass zur Sorge gibt jedoch der Rückgang der Amsel, die nur noch Platz 6 erreichte. Bereits in den vergangenen Monaten waren auffallend wenige dieser Singvögel, die im vergangenen Jahr noch an dritten Stelle lagen, an den Futterstellen beobachtet worden. In Unterfranken hat sich beispielsweise die Zahl der Amseln nahezu halbiert.
Ihr Schwund gibt den Experten Rätsel auf. Ein Zusammenhang mit dem virusbedingten Amselsterben vom Spätsommer 2011 kann zwar nicht ausgeschlossen werden, es kann sich jedoch auch um eine Folge des trockenen Frühlings 2011 handeln. Im harten Boden fanden Amseln keine Regenwürmer, was sich negativ auf die Brut ausgewirkt hat.
Die Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“, die als Schwesteraktion vom 13. bis 15. Mai werden zeigen, ob der Trend anhält. Auf ihrer Grundlage wird der LBV sein weiteres Vorgehen entscheiden.
