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Fensterpaten für Kleinweisach

Viel Arbeit bei der Sanierung der St. Marien-Kirche - 05.02.2013 17:11 Uhr

KLEINWEISACH  - Die Kreissparkasse Höchstadt ist Fensterpate. Für 1000 Euro kann Sparkassenchef Herbert Fiederling bald, wenn er an der St. Marien-Kirche in Kleinweisach vorbeifährt, stolz „sein“ Fenster bewundern. Fensterpate kann übrigens jeder werden, die Namen werden auf einer extra Patentafel vermerkt.

Pfarrer Ulrich Bauer-Marks zeigt die sanierungsbedürftigen Fenster in der Kleinweisacher Kirche. Landrat Eberhard Irlinger (rechts) ließ sich informieren, ebenso wie Sparkassenchef Herbert Fiederling. Die Kreissparkasse hat mit 1000 Euro eine "Fensterpatenschaft" übernommen.
Pfarrer Ulrich Bauer-Marks zeigt die sanierungsbedürftigen Fenster in der Kleinweisacher Kirche. Landrat Eberhard Irlinger (rechts) ließ sich informieren, ebenso wie Sparkassenchef Herbert Fiederling. Die Kreissparkasse hat mit 1000 Euro eine "Fensterpatenschaft" übernommen.
Foto: Pfrogner
Pfarrer Ulrich Bauer-Marks zeigt die sanierungsbedürftigen Fenster in der Kleinweisacher Kirche. Landrat Eberhard Irlinger (rechts) ließ sich informieren, ebenso wie Sparkassenchef Herbert Fiederling. Die Kreissparkasse hat mit 1000 Euro eine "Fensterpatenschaft" übernommen.
Pfarrer Ulrich Bauer-Marks zeigt die sanierungsbedürftigen Fenster in der Kleinweisacher Kirche. Landrat Eberhard Irlinger (rechts) ließ sich informieren, ebenso wie Sparkassenchef Herbert Fiederling. Die Kreissparkasse hat mit 1000 Euro eine "Fensterpatenschaft" übernommen.
Foto: Pfrogner

Immerhin verfügt das kleine Kirchlein über zehn Fenster, die saniert werden müssen. Insgesamt werden dafür 35000 Euro fällig. Aber das ist noch längst nicht alles. Auch die Orgel und der Altar sind sanierungsbedürftig, der Putz im Altarraum ist nicht atmungsaktiv, die Kirche ist feucht mit Algenbefall an den Wänden (wir berichteten). Es gibt also viel Arbeit.

Und auch viele Kosten. Alles in allem werden sicher rund 200000 Euro fällig, schätzt Pfarrer Ulrich Bauer-Marks. Man sei also dringend auf Spenden angewiesen. Zuschüsse gebe es unter anderem von der Landeskirche und der Denkmalpflege. Auch viele Privatpersonen hätten schon gespendet. „Aber es hat noch nicht jedes Fenster einen Paten“, so Bauer-Marks.


Es handelt sich um original barocke, mundgeblasene, bleiverglaste Fenster aus dem 18. Jahrhundert. Richtige Raritäten also. Doch die Holzrahmen sind morsch, die Bleiverglasung brüchig. Jedes Fenster muss also ausgebaut, saniert, gestrichen und wieder eingebaut werden. Neben Herbert Fiederling, der einen symbolischen Scheck an den Pfarrer und Vertreterinnen des Kirchenvorstands überreichte, war auch Landrat Eberhard Irlinger gekommen.

„Diese Kirche ist ein Kleinod im Landkreis“, betonte er. Die Preciosen — Fenster, Orgel und der 500 Jahre alte Marienaltar — müssten unbedingt erhalten werden. Und genau das wollen Ulrich Bauer-Marks und die Gemeinde tun. Im Altarraum steht bereits ein Gerüst, der nicht atmungsaktive Putz ist abgeschlagen. In einem ersten Sanierungsabschnitt wird nun neu verputzt, Risse an den Wänden werden ausgebessert, es wird neu gestrichen und die Fenster werden saniert. Man hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Kirche im September zur Kirchweih wieder einzuweihen.

Mit einem Augenzwinkern wettete Irlinger dagegen. Sollten die Kleinweisacher es nicht schaffen, muss Bauer-Marks mit seiner Band ein Benefizkonzert zugunsten von „Menschen helfen in ERH“ geben. Verliert der Landrat, wird er ein Benefizkonzert für die Kirche geben. 

jes


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