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Weil die Klosterkirche derzeit renoviert wird, musste die Kapelle in die Schulturnhalle ausweichen. Das sei vielleicht gar nicht so schlecht, meinte Moderator Andreas Krome, denn in der Kirche wäre es für die mehr als 70 Musikerinnen und Musiker eng geworden. So aber konnten beide Orchester nebeneinander sitzen und erstmals in einem Konzert abwechselnd spielen.
Das förderte nicht nur den Kontakt der Musiker untereinander, sollen doch bald einige Nachwuchsbläser in das Hauptorchester wechseln. Es sorgte auch für reizvolle musikalische Kontraste.
So begrüßte das große Orchester unter Leitung von Wolfram Heinlein die Zuhörer mit „Friends of Freedom“ von Karel Deseure, einem Stück mit wechselnden Rhythmen.
Das Nachwuchsorchester mit seiner Dirigentin Christine Hensel stellte sich mit einem Ohrwurm aus der Barockzeit vor, dem „Canon in D“ von Johann Pachelbel mit seiner eingängigen, sich ständig wiederholenden Melodie.
Nach dem bewegenden „Song for Japan“ des Hauptorchesters spielten die Nachwuchsbläser das flotte „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“. Das Holzbläser-Oktett, bestehend aus acht jungen Damen, begeisterte mit einem russischen Tanz aus Tschaikowskys „Nussknacker“.
Gospels, Spirituals und Filmmusik standen ebenfalls auf dem Programm. Bei der Vertonung des Kinderbuchklassikers „Der Wind in den Weiden“ ließen die Posaunen zum Vergnügen der Zuhörer einen Kröterich quaken.
Einen großen Einsatz hatte das Nachwuchsorchester mit der Filmmusik zu „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und Kees Vlaks „Winterland“. Beide Orchester verabschiedeten sich gemeinsam mit „The Young Amadeus“, der Bearbeitung eines Klarinettenkonzerts von Mozart.
