Montag, 10.12.2018

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HEC muss gegen das Schlusslicht "nachsitzen"

Eishockey-Oberliga: Höchstadt Alligators siegen in Waldkraiburg wie im Hinspiel erst nach Verlängerung - 02.12.2018 20:00 Uhr

Mit zwei Toren war Ondrej Nedved schon am Freitag einer der Sieggaranten, in Waldkraiburg gelang dem Tschechen in der Verlängerung der entscheidende Treffer. © Foto: Thomas Hahn


Weiterhin mit sechs Ausfällen hatte Coach Martin Ekrt zu kämpfen. Denn auch Ales Kreuzer und Lukas Lenk, die am Freitag wieder mal dabei waren, mussten zwei Tage später schon wieder passen: mit Rückenschmerzen beziehungsweise Grippe. Dazu fehlten André Lenk, Markus Babinsky, Patrick Wiedl und Robert Hechtl.

Das Spiel begann dennoch nach Wunsch: Schon nach zweieinhalb Minuten bediente Oleg Seibel seinen Sturmpartner Jari Neugebauer, der allein vor den Löwen-Goalie Korbinian Sertl cool bleibt und das 1:0 markiert. Dann scheint der HEC die Partie im Griff zu haben,aber durch ein Tor aus dem Nichts findet Waldkraiburg wieder ins Spiel. Robert Chaumont gleicht per Abstauber aus – und plötzlich ist der Gastgeber wieder da.

Eine Strafe wird dem Schlusskurz vor der Drittelsirene zum Verhängnis. Ondrej Nedved und Michal Petrak setzen Vitalij Aab in Stene, der freie Schussbahn hat und 36 Sekunde vor der Pause doch noch die erneute Höchstadter Führung markiert.

Nach der Pause lief es aber umgekehrt wie in ersten Durchgang: Der erste Treffer fiel diesmal früh für die Hausherren, die Alligators drängten nun wütend auf die erneute Führung, doch trotz zeitweiser Überzahl will das Tor zunächst nicht fallen. Aber dann trifft Rückkehrer Daniel Sikorski erstmals mit seiner neuen Trikotnummer 24 für den HEC.

Im Schlussdrittel haben die Höchstadter wenig zu bieten, die Waldkraiburger wittern die Chance. Philipp Schnierstein wehrt einige Pucks ab, aber nach einem Schuss von Kirils Galoha ist er geschlagen. Kurz vor Schluss auch noch eine umstrittene Entscheidung gegen Richard Stütz wegen Spielverzögerung. Sein Protest verhallt ungehört.

Die Unterzahl überstehen die Gäste unbeschadet, doch kurz darauf muss auch noch Nedved in größter Not retten. Vier Sekunden vor Schluss kassieren die Löwen noch eine Strafzeit. Dann geht es in die Verlängerung – wie im Hinspiel. Und da markiert Ondrej Nedved – schon am Freitag einer der Matchwinner – in Überzahl das Goldene Tor.

Das Fazit von Martin Ekrt: "Eigentlich müssen wir in unserer Verletzungsmisere sehr froh über die beiden Punkte sein. Freitag sah es wieder besser aus, dann fehlten Samstag beim Training wieder zwei und heute haben sich nochmal zwei verletzt." Die Blessuren von Florian Szwajda und Marc Roth sollen aber nicht ernsthafter Natur sein. .  

cah/hp

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