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„Umbau der bestehenden Scheune in einen Übungs-und Veranstaltungsraum“ war auf der Tagesordnung zu lesen. Antragsteller: Georg Römer als erster Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereines. Den Vorbescheid befürworteten die Bauausschuss-Mitglieder. „Sobald alle Genehmigungen durch sind, fangen wir mit dem Bauen an“, so Römer.
Es handelt sich um eine alte Scheune „Am Brauhaus“, die der Verein gekauft hat. Den Kaufpreis will Römer nicht nennen. Nur so viel: „Wir konnten es uns leisten.“
Der Heimat- und Verschönerungsverein habe endlich ein eigenes Vereinsheim haben wollen, berichtet Römer. Denn: „Der ehemalige Kuhstall, wo der Verein momentan noch residiert, ist zu klein, wir werden ihn wohl über kurz oder lang an die Stadt abgeben.“ Denn bald gebe es ja das „Heimatzentrum“, also Übungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten. „Und zwar ohne Gaststätte“, kann der Vorstand alle Nachbarn beruhigen.
In der Scheune, die erst einmal entrümpelt und entkernt werden muss, sollen laut Römer ein größerer Mehrzweckraum mit Bestuhlung, ein Technikraum und Sanitäranlagen entstehen. Der Dachboden wird Lagerraum. Der Mehrzwecksaal soll beispielsweise der Volkstanzgruppe und der Theatergruppe zum Proben zur Verfügung stehen, es sollen Vorträge und Dichterlesungen stattfinden oder auch Sonderausstellungen der Archäologen. „Wir haben ein breit gefächertes Angebot“, sagt Römer über seinen Verein, „und die neuen Räumlichkeiten sollen allen zugute kommen“.
Doch dafür ist zunächst Schwerarbeit angesagt. Auch die Kosten — grob geschätzt nennt Römer 200000 Euro — stemmt der Verein selbst. „Wir hoffen aber natürlich auf Spenden und Zuschüsse zur denkmalschutzgerechten Herrichtung der Scheune. Und wir werden viel ehrenamtliche Arbeit selbst leisten.“
