-1°

Samstag, 15.12.2018

|

Herzogenaurach: Ein ganz bitterer Gang

HSG-Damen steigen wegen "Europapokal-Regel" ab - 23.04.2018 18:20 Uhr

Trotz der „Hexerin“ im HSG-Tor reichte es nicht ganz: Sabrina Fischer hielt, was zu halten war, aber in der Offensive gelang den Seebachgründerinnen vor allem im zweiten Spiel fast gar nichts. © Foto: Sascha Maisel


Nach dem 17:14-Heimsieg in Hannberg kassierten die Seebachgründerinnen in Sulzbach-Rosenberg II eine 8:11-Niederlage, womit der Vorletzte der Bezirksliga Ost hauchdünn über den Vorletzten der Gruppe Wets behielt.

Nach einer durchwachsenen Saison hatten die sich HSG-Damen in den vergangenen Wochen intensiv auf diese beiden Spiele vorbereitet. Glücklicherweise konnte das Trainergespann Gumbert/Schmieding auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Das Hinspiel in der heimischen Seebachgrundhalle begann nicht Mut machend. Schnell geriet die HSG in Rückstand und fand im Angriffspiel keine klaren Chancen. Erst durch eine Umstellung auf eine offensive Abwehrformation beim Stand von 1:4 fanden die HSG-Damen ins Spiel. Vor allem Carmen Essl hielt ihr Team im Rennen, riss das Spiel an sich und steuerte zwölf Treffer bei. Zudem konnte durch viele gut ausgespielte Überzahlaktionen der Vorsprung bis auf 17:12 ausgebaut werden. Lediglich in den letzten fünf Minuten ließ die Konzentration etwas nach und Sulzbach konnte auf 17:14 verkürzen.

Somit ging es mit drei Toren Vorsprung am Sonntag nach Sulzbach. Dort dominierten mehr noch als im Hinspiel die Abwehrreihen. Sulzbach schaltete den Niederlindacher Angriff durch eine sehr kompakte 6:0-Abwehr nahezu komplett aus. Aber auch die offensive Variante der HSG mit einer über beide Spiele bärenstarken Sabrina Fischer im Tor (sie parierte sechs von zehn Siebenmetern) funktionierte sehr gut. So war letztlich der sehr harmlose Angriff entscheidend, dass es nicht für den Klassenverbleib reichte. Nach einem Halbzeitstand von 5:5 konnten sich die Sulzbacher Damen auf 11:7 in der 52. Minute absetzen. Danach gelang der HSG nur noch ein Tor, aber der entscheidende Treffer wollte nicht mehr fallen. So hielt die Sulzbacher Torhüterin den letzten Versuch und somit ihre Mannschaft in der Liga.

Trotz großen Kampfes geht es nun für die HSG in die Bezirksklasse, wo die junge Mannschaft versuchen muss, ihr Potential zu entfalten.

HSG (Tore im Hinspiel/Rückspiel): Fischer; Büttner (0/1), Essl (12/2), Fretschner, Gimberlein (0/1), Gumbert (1/1), Götz (0/1), Hartung (1/0), Lai, Röckelein (nur Hinspiel), Stimpfle (2/2), Tully, Wirth, Zenkel (1/0). 

maxe

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Hannberg