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Herzogenaurach: Workshops als Entscheidungshilfe

Berufsorientierungswoche in der Liebfrauenhaus-Schule - 22.02.2017 15:57 Uhr

Wie arbeiten Rettungssanitäter? Tanja Regus (l.) und Max Jäger zeigen den Schülern, was im Rettungswagen zu tun ist. Eva Hußenether spielt die Kranke auf der Liege. © Foto: Berny Meyer


"Auf die Aktion sind wir wirklich ganz stolz", sagt Schulleiter Michael Richter, der eine Reihe von Sponsoren und Paten der Aktion im Schulhaus begrüßt. Die Organisation sei perfekt, die Referenten für verschiedenste Berufe zahlreich, die Schüler in viele Bereiche integriert, bei den Workshops motiviert und aufmerksam. Lehrerin Barbara Lumpe, die zusammen mit Corinna Schramme, die BO-Woche koordiniert, erläutert, dass man 2009 mit 40 Workshops begonnen habe, inzwischen seien es "über das Doppelte". Man präsentiere viele Facetten der Berufsmöglichkeiten — vom Schreiner, Kfz-Mechatroniker über Schnupperkurse bei Schaeffler, der Spedition Wormser oder adidas bis hin zum Praktikum am Bauernhof.

Zahlreiche örtliche Firmen und Betriebe schicken Referenten oder bieten Praktikumsplätze an, natürlich auch in der Hoffnung, dass sie auf diese Weise Nachwuchs finden. Man merke, dass sich hier das Blatt gedreht habe: "Die Betriebe suchen Auszubildende und kommen daher von allein auf uns zu", so Lumpe. "Die Schüler wiederum nehmen das Angebot sehr gerne an. Sie können dann vor Ort sehen, wie was funktioniert und ob ihnen der Beruf wirklich liegt oder eben doch nicht", verdeutlicht sie.

"Die Kinder sind sehr angetan von den vielen Möglichkeiten der Berufsorientierung", weiß die Lehrerin. Damit auch alle Schüler bei der Sache sind, müssen sie ihre belegten Workshops am Ende der Woche in einer Mappe dokumentieren, die dann auch benotet wird. Großes Lob erntet die Grund- und Mittelschule von den beteiligten Firmen und Paten: Die Kinder kämen bestens vorbereitet zum Praktikum, sagt Schreiner Eger.

Auch Lions Club-Präsident Matthias Malessa spricht seine Hochachtung aus: "Ich finde diese Aktivität sehr wichtig." Anschließend überreicht er eine Spende über 1000 Euro für das Projekt. Auch der Rotary Club unterstützt die Aktion mit 500 Euro, Bürgermeister German Hacker hat ebenfalls einen Briefumschlag mit Inhalt dabei.

Schließlich meldet sich noch Schülersprecher Samuel Dellermann, 9. Klasse, zu Wort: "In dieser Woche lernt man viel fürs Leben", findet der junge Mann. "Man sieht viele verschiedene Berufe und kann sich am Ende besser entscheiden." 

mcd

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