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Sonntag, 23.09.2018

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Hessdorf: Fahrer löst Suchaktion aus

A 3-Raststätte: Betrunkener Fahrer schlief im Sattelzug - 12.04.2018 17:36 Uhr

Ein Schock-Moment für die Mutter: Während sich eine 26-Jährige am Donnerstagvormittag zum Rauchen auf den Balkon begab, versperrte ihre Tochter die Tür von innen. © Kai Remmers/dpa


Der 39-Jährige hatte gegen 17 Uhr zunächst einen Spediteur angerufen und ihm mitgeteilt, dass er sich im Gewerbegebiet Heßdorf aufhalte und gesundheitliche Probleme habe.

Danach riss der Kontakt ab. Die Erlanger Verkehrspolizei leitete unter Zuhilfenahme eines Hubschraubers eine Suchaktion ein, die jedoch zunächst ohne Erfolg blieb. Mit Hilfe einer Handyortung konnte ermittelt werden, dass er sich offenbar im Gebiet der Rastanlage Steigerwald-Nord aufhalten würde.

Schlaf im Führerhaus

Dort machten die Beamten schließlich den Fahrer und seinen Sattelzug ausfindig. Der 39-Jährige lag in seinem Führerhaus und schlief. Aber nicht wegen akuter gesundheitlicher Probleme, sondern wegen der 2,68 Promille, die er intus hatte. Eine Fahrt konnte ihm zwar nicht nachgewiesen werden, aber es wurde eine solche verhindert. Die Fahrzeugpapiere und die Schlüssel wurden sichergestellt und die Spedition verständigt, sich um einen nüchternen Fahrer zu kümmern.

Noch eins draufgesetzt

Einen Tag später erschien der betrunkene Lkw-Fahrer dann bei der Verkehrspolizei Erlangen. Er wollte "ausgenüchtert" seinen Lkw-Schlüssel abholen. Ein Alkotest bescheinigte ihm auch tatsächlich einen veränderten Alkoholwert, statt der gestrigen 2,68 Promille hatte er sogar 2,70 Promille intus. Seine Abfahrt wird er daher frühestens heute fortsetzen können.


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nn

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