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Höchstadt: Wohin zum Austreten?

Bürger ärgern sich über gesperrtes städtisches Pissoir - 26.09.2017 15:47 Uhr

Eine sanierte Toilettenanlage - hier ein Beispiel aus Nürnberg - wäre für viele Höchstadter ein Traum. © Hagen Gerullis


Bürgermeister Gerald Brehm räumte ein, dass schon lange nichts vorangeht bei der sanierungsbedürftigen Anlage. "Der Markt ist dermaßen überhitzt, dass die Baufirmen einfach nicht nach kommen", sagte er. Halbfertig könne er das Örtchen aber nicht freigeben.

"Es ist wirklich ein Problem für die Leute", betonte der Fragesteller. Als Einheimischer bekäme man im Bedürfnisfall noch Hilfe, aber was sei mit externen Besuchern? Der Bürgermeister riet dazu, in Cafés nachzufragen oder ins Rathaus zu kommen. Auch die Büsche im Engelgarten stellte er als Option in den Raum. Und natürlich die voll funktionsfähige Toilettenanlage an den Aischweisen. "Ich kann die Arbeiter leider nicht auf die Baustelle tragen", betonte er. Die Stadt mache aber Druck.

Umzug zur "Rappelkiste"

Weiteres Thema war ein möglicher Umzug. Das Büro für Stadtmarketing und Tourismus wird womöglich aus der Oberen Brauhausgasse 3 in die Geschäftseinheit des Spielwarengeschäftes "Rappelkiste" verlegt. In die frei werdenden Räume kann dann die Abteilung "Bauleitplanung Baurecht" ziehen, die momentan noch im Rathaus sitzt.

Weil es mehrere Neueinstellungen gab, reicht dort der Platz nicht mehr aus. Im ehemaligen Geschäftshaus, das dann angemietet würde, soll auch die Ehrenamtsbörse, das Seniorenshuttle und das Gesundheitsmanagement Platz finden. 

Claudia Freilinger Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach/Höchstadt E-Mail

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