Montag, 10.12.2018

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HSG dreht nach der Pausenpredigt richtig auf

BOL Handball: Niederlindacher schlagen nach schwacher erster Halbzeit Altdorf noch klar mit 31:23 - 03.12.2018 15:51 Uhr

Voll durchgezogen haben Lukas Stübinger (beim Wurf) und Co. in der zweiten Halbzeit gegen den TV Altdorf. Am Ende hieß es 31:23 für die heimische HSG Erlangen/Niederlindach. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Die zwei spielfreien Wochen hatte die Mannschaft intensiv genutzt, um sich von Blessuren zu erholen und sich auf die kommenden Gegner vorzubereiten. Coach Klaus Watzinger musste weiter auf seine Routiniers Willert und Gumbert verzichten, jedoch konnte Björn Hauer nach einer Außenbandverletzung erstmals wieder am Spielgeschehen teilnehmen.

Zwar stand es nach knapp fünf Minuten 3:1 für die Hausherren, jedoch schien das HSG-Team mit dem Kopf woanders zu sein. Der Angriff war gespickt von technischen Fehlern und Ungeduld, sodass oftmals frühzeitig und ohne Torerfolg abgeschlossen wurde. Außerdem ließ die Abwehr zu leichte Gegentore zu. Ohne den brillanten Lukas Hückel im Tor wäre die HSG an diesem Tag in der ersten Halbzeit untergegangen.

Nach diversen Führungswechseln ging es mit einem Spielstand von 14:14 in die Kabinen. Hier musste Watzinger erstmals in der Saison auf eine Standpauke zurückgreifen. Zurecht sprach er von der schlechtesten Leistung der Saison und rüttelte seine Mannschaft wach, indem er sie an ihre körperliche Überlegenheit erinnerte. Allerdings musste er in der zweiten Halbzeit auf den in der ersten Hälfte gut aufgelegten Max Erhardt verzichten, der wegen eines Kreislaufzusammenbruchs passen musste.

Die klare Ansage zeigte Wirkung und es gelang der HSG, sich abzusetzen. In den ersten neun Minuten nach Wiederanpfiff gelang ein 7:1-Lauf, so dass die Altdorfer sich zu einer frühen Auszeit gezwungen sahen. Doch auch diese änderte nichts am Spielverlauf. Zwar gelang es den TV-Rückraumspielern nun wieder häufiger, ihren Kreisläufer in Szene zu setzen, aber auch die freien Würfe wurden spektakulär von Hückel pariert. Somit war in der 49. Minute beim Stand von 27:17 das Spiel entschieden.

Nach vier ungeschlagenen Partien konnte Watzinger nicht ganz unzufrieden sein: folgendes Fazit aus dem Spiel gegen Altdorf: "Die erste Halbzeit war durchwachsen, wir konnten unser Spiel weder in der Abwehr noch im Angriff stabilisieren. Mit einer erheblich verbesserten Abwehreinstellung und höherem Spieltempo wurde Altdorf zu Beginn der zweiten Halbzeit immer mehr unter Druck gesetzt und das Spiel konnte dadurch klar gewonnen werden."

HSG: Hückel, Rödel; Ardiles, Brunner, Erhardt 5, Gilg 4, Hauer 1, Hesse 1, Laubmann 4, Sackmann 1, Schmieding 9/5, J. Stübinger, L. Stübinger 5, Wilferth 1. 

maxe

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