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Integrationsfest: Höchstadt setzt ein Zeichen

Mehr Besucher, weniger Vorurteile bei Feier am Petersbeckkeller - 31.07.2017 06:00 Uhr

Ein voller Erfolg war das Integrationsfest auf dem Petersbeckgelände. Auch Bürgermeister Brehm kostete von den angebotenen Leckereien. © Foto: Paul Neudörfer


Dort kamen mehr Besucher als im Vorjahr. Unter ihnen auch Stadtpfarrer Kilian Kemmer, im Schlepptau der Kaplan und die indischen Nonnen.

Zwei Tage hatten die Frauen aus Äthiopien und Syrien in der Küche des Fischereivereins gewerkelt. Dalal Ac Hamzawa aus Syrien ist seit zwei Jahren in Höchstadt. Er erläuterte den NN, was Paspaus oder Halawt aljiben ist. Nämlich ein Gebäck aus Mehl, Zucker, Eier Milch, Maisreis und ein Schuss Sirup. Die Fleischspeise war versehen mit Hammelfleisch. Die verschiedenen Helfergruppen sorgten aber auch für Weißwurst und Brezen.

Die Sprachverständigung war fast perfekt. Und wenn es mal etwas hakte, sprangen die Kinder ein, die ja in die Höchstadter Schule gehen und gut Deutsch sprechen. Karsten Wiese vom Kellerbergverein und Michael Nitsche von der Musigfabrigg unterstrichen, dass es immer noch Hass und Neid bei manchen Bürgern gegenüber den Flüchtlingen gebe. Gerade so ein Integrationsfest soll das abbauen. Bürgermeister Brehm glaubt, dass man mit diesen Fest Zeichen setzen könne. Viele Gruppen in Höchstadt würden einen Teil beitragen. Brehm lobte besonders Wolfgang Kümmeth vom Helferkreis. Auch das Gymnasium mit Eva Ortegel war dabei und baute zudem für die Kinder eine Torwand auf.

Es war es ein gemütlicher Tag mit der heimischen Unplugged-Formation "Acoustic", die in verschiedenen Musikrichtungen aufspielte. 

pn

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