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Kapitän gibt einen aus

Sikorski schießt beim 18:1 gegen Mitterteich das 10:0 - 27.01. 22:29 Uhr

HÖCHSTADT  - Keine Gnade mit den „Dragons“ hatten die Eishockeycracks des HEC vor dem Rückspiel gegen den EHC Stiftland-Mitterteich angekündigt – und sie setzten das Ziel mit rein sportlichen Mitteln um: Mit einer 1:18-Schlappe traten die Oberpfälzer die Heimreise an.

Der Eindruck täuscht: Keineswegs bekam die Höchstadter (mit Nummer 20 Daniel Tratz) eins auf die Nase; im Gegenteil schafften sie gegen Mitterteich den höchsten Saisonsieg.
Der Eindruck täuscht: Keineswegs bekam die Höchstadter (mit Nummer 20 Daniel Tratz) eins auf die Nase; im Gegenteil schafften sie gegen Mitterteich den höchsten Saisonsieg.
Foto: Horst Linke
Der Eindruck täuscht: Keineswegs bekam die Höchstadter (mit Nummer 20 Daniel Tratz) eins auf die Nase; im Gegenteil schafften sie gegen Mitterteich den höchsten Saisonsieg.
Der Eindruck täuscht: Keineswegs bekam die Höchstadter (mit Nummer 20 Daniel Tratz) eins auf die Nase; im Gegenteil schafften sie gegen Mitterteich den höchsten Saisonsieg.
Foto: Horst Linke

Die beiden Verursacher der Höchstadter Verärgerung waren gar nicht erst mitgereist, so ging die „Wut“ ein wenig ins Leere. Robert Bado, der gegen seine Ex-Mitspieler einen üblen Stockstich einsetzte war nach einem weiteren Ausraster im Spiel in Regen gesperrt, Stefan Hagn, der Christian Dietrich hart gegen die Bande gecheckt hatte, stand diesmal (vorsichtshalber?) nicht im Kader.

Von Beginn war die Partie fair, auch weil die Schiedsrichter Barth/Walter keinerlei Nickligkeiten zuließen. Ein weiterer Grund war natürlich die erneut haushohe Überlegenheit der Alligators. Schon nach 32 Sekunden lochte Kapitän Daniel Sikorski erstmals ein, und so ging es zunächst fast im Minutentakt weiter. 4:0 hieß es nach neun Minuten gegen harmlose Gäste, die nur zehn Feldspieler mitgebracht hatten. Und hätte Torwart Daniel Rass nicht ein paar gute Paraden gezeigt, wäre schon nach einem Drittel ein zweistelliges Resultat drin gewesen. So stand es „nur“ 6:0, weil sich der HEC zwischendurch etwa sieben Minuten Ladehemmung gönnte. Ein einiges Mal kam der EHC nach vorne, doch Michi Herzog, der nach längerer Pause mal wieder zwischen den Pfosten stand, war noch nicht eingeschlafen und parierte.



Nach der ersten Pause ging es mit Einbahnstraßen-Eishockey weiter. Allerdings vergaßen die Alligators nach dem 7:0 zwischenzeitlich vor lauter Schönspielerei elf Minuten lang das Toreschießen. Einige Zuschauer nutzten dies zum „Bingo“, wie HEC-Pressesprecher Martin Steinau witzelte. Er lag richtig mit seiner Prognose, dass Spielertrainer Daniel Jun (diesmal mangels Verteidigern in der Defensive) als nächster treffen würde.

Einen Kasten Bier zahlen muss hingegen Kapitän Sikorski, der den zehnten Treffer markierte. Nach den zweiten 20 Minuten stand es 15:0. Spannend waren nur noch zwei Fragen: Würde es den höchstens Saisonsieg (bisher 17:3 bzw. 15:1) geben und würde Herzog einen Shutout schaffen? Die Antwort lautet einmal „Ja“ und einmal „Nein“. In der Offensive gelang nochmals sieben Treffer, besonders erfreulich: Youngster Dietrich, um dessen Gesundheit man sich vor einer Woche ernsthafte Sorgen machen musste, steuerte auch noch zwei Treffer zum Kantersieg bei. Ärgerlich aber, dass Herzog in der letzten Minute doch noch hinter sich greifen musste.hp 




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1993



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