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Das Motto „Frauenzimmer und andere Räumlichkeiten“ stammt von einer Ausstellung von Uwe Brehm im vergangenen Jahr in Bad Windsheim. Dort war die konstruktive Malerei des in Münchsteinach/Altershausen lebenden Malers zu sehen.
Brehm hat sich den geraden Linien verschrieben. Die räumlichen Werke, aber auch die Porträts von Frauen sind klar strukturiert. Die Räume sind mit intensiven Farben gestaltet, wobei „Intensiv“ nicht mit „Grell“ verwechselt werden darf.
Die schwingenden und weichen Formen der Objekte Sabine Neins aus Glas und Holz oder Metall bilden einerseits eine Ergänzung, andererseits einen Kontrast zu Brehms konstruktiver Malerei. Obwohl unabhängig voneinander entstanden, scheinen die Werke an der Wand und die Objekte im Raum aufeinander abgestimmt zu sein. Bei der Eröffnung am Freitag begrüßten Uwe Brehm und – in Stellvertretung – Hans Nein die Besucherinnen und Besucher. Sabine Nein plagte ein Migräneanfall, der ihre Anwesenheit bei der Vernissage am Freitag verhinderte. Am Samstag war wieder alles im Lot. Vor ihrem Umzug 2007 nach Hemhofen hatte Sabine Nein ihr Atelier ebenfalls in Altershausen. Dort lernten Brehm und Nein sich auch kennen. Die Präsentation in Herzogenaurach ist die erste gemeinsame Ausstellung der beiden kreativen Köpfe.
Die Ausstellung im Herzogenauracher Kunstraum ist noch am kommenden Samstag, 25. Februar, und Sonntag, 26. Februar, von 14 bis 20 Uhr geöffnet
