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„Wir freuen uns über tolle Umsätze“, erzählt Cordula Fleischmann, Mitarbeiterin bei „Mode für mich“. Nicht erst seit Montag haben sie reduziert, sondern bereits seit Anfang Januar. Eine spezielle Rabattaktion, die heuer zum ersten Mal läuft, lässt die Kasse zusätzlich klingeln. Dennoch gäbe es noch viel Schönes aus der Winterkollektion — auch wenn Pullover seit dem Wintereinbruch in dieser Woche weniger geworden sind, wie Cordula Fleischmann anmerkt.
Auch Konrad Ruhmann vom Geschäft für „Herrenmode am Turm“ freut sich über die kalten Temperaturen. Seitdem hat der Umsatz „richtig angezogen“. Bei der Preisreduzierung hat er sich den Erlanger Läden angepasst und bereits vor dem offiziell-inoffiziellen WSV-Startschuss die Preise gesenkt. Dass manche bereits im November damit anfangen, davon hält Ruhmann allerdings nichts. Er hofft darauf, dass es noch ein wenig länger eisig bleibt und möchte weitere Käufer mit einer Jeansaktion locken.
Von einem Kundenansturm seit den kalten Tagen verspürt Christina Welker von Betten Welker nichts. Auch wenn sie mit dem Umsatz von reduzierten Matratzen, Daunendecken, Handtüchern und Bettwäsche dank Werbeaktion zufrieden ist. Anscheinend sei es jedoch nicht so, wundert sie sich, dass sich die Kunden sagten: „Mich friert’s im Bett, ich kaufe mir eine Biberbettwäsche.“.
Die Outlet-Stores in Herzogenaurach locken das ganze Jahr mit Prozenten. Bei Puma blicken viele Kunden bereits auf die Frühjahrskollektion, auch wenn seit den kalten Tagen Winterbekleidung nochmal gefragt ist.
Im Outlet-Store von S. Oliver machen sich die Mitarbeiter keine Gedanken um Temperatur oder Winterschlussverkauf. „Wir hatten kein Problem mit dem warmen Wetter. Schließlich bieten wir das ganze Jahr reduzierte Ware an“, erzählt Jürgen Ehlen, Store-Manager. So gab es schon im November keine Winterstiefel mehr, auch Damenjacken sind zwischenzeitlich ausverkauft. In den letzten zwei Wochen kamen je 5000 bis 6000 Kunden in den Laden, sonst sind es meist um die 3500. Zahlen, die den Leiter freudig stimmen dürften.
Noch bis mindestens Ende nächster Woche, so versichern alle Ladenmitarbeiter aus der Hauptstraße, wollen sie reduzierte Preise auf die Winterkollektionen anbieten. Danach werden die Regale mit der Frühlings- und Sommermode aufgefüllt.
