|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Jedoch hätte diese Niederlage nicht sein müssen, denn noch vier Minuten vor Schluss lagen die Herzogenauracher beim Stand von 60:64 bei eigenem Ballbesitz in Schlagdistanz. Aber dann verloren sie in zwei Angriffen in Folge unnötigerweise den Ball, was Deisenhofen bestrafte. Ein Dreier des guten Toni Hoffmann (10 Punkte) und weitere drei Freiwürfe von ihm später – er wurde bei einem Dreierversuch gefoult – und das Spiel war gelaufen.
Doch zurück zum Anfang: Das erste Viertel fing gut für die Longhorns an. Der spielfreudige Thomas Simon scorte gleich die ersten vier Punkte, der diesmal gut aufgelegte Rajiv Althaus tat es ihm im Anschluss gleich. Die Deisenhofener hielten in Person von Felix Pankow dagegen und so entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch. 9:7 führte die TSH nach fünf Minuten. Doch nun kam ein Bruch ins Herzogenauracher Spiel und die Gastgeber konnten sich absetzen. Bis zur Viertelpause erspielten sie sich sieben Punkte Vorsprung (21:14).
Im zweiten Viertel erwischten die Longhorns einen sehr guten Start. Michael Finger erzielte einen Dreier und Sebastian Schiele und Markus Person punkteten im Fast-Break und die TSH war wieder auf einen Punkt dran. (22:23) Daraufhin wechselte das Momentum wieder auf die Münchner Seite. Der starke Moritz Wohlers (14) setzte jetzt unter dem Korb Akzente. Zuvor waren hauptsächlich die Außenspieler Deisenhofens gefährlich und die TSH stellte sich nicht gleich auf das veränderte Spielkonzept ein. So lagen die Aurachstädter zur Halbzeit mit 28:38 im Rückstand.
Das dritte Viertel wurde zu einem Kampf auf Augenhöhe. Und das Wort Kampf beschreibt das Spielgeschehen bestens. Denn es regierten die individuellen Fehler auf beiden Seiten. Auf Seiten der Herzogenauracher waren derweil hauptsächlich Mike Kaiser und Toni Donhauser für die Punkteproduktion verantwortlich. Nach dem dritten Viertel führten die Gastgeber noch immer mit zehn Punkten (59:49).
Im Schlussdurchgang zeigten die Longhorns Kampfgeist und kämpften sich Punkt um Punkt heran. In der Defensive angelten sich Markus Person, Fritz Lösel und Sebastian Schiele etliche Bälle und vorne sorgte Donhauser für Punkte. Schließlich stand es nach sechs Minuten nur noch 60:64, aber dann geschah das schon oben beschriebene Szenario.
Das Trainerduo Peter Simon/Angelos Plantzas: „Uns haben heute vor allem die vielen unnötigen individuellen Fehler weh getan. Immer wenn wir die Chance hatten, das Spiel zu wenden, haben wir einen leichtsinnigen Fehler begangen und die Deisenhofener haben ihn daraufhin eiskalt ausgenutzt. Das war heute der Unterschied.“ Nun wolle man ohne großen Druck gegen den Tabellenersten aus Dresden versuchen, für einen Überraschungscoup zu sorgen.
