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Dass ehrenamtliche Arbeit oft auch schnell zu leisten ist, dies konnte an diesem Abend nicht besser und eindrucksvoller bewiesen werden. Ein Rauchmelder hatte in einem Lager Alarm ausgelöst, der Einsatz geriet kurz. Willi Oed kam von Oberreichenbach zurück, als der Bürgermeister zum Imbiss rufen wollte. So gab es doch noch die vorgesehen Ehrung für Willi Oed, der seit 25 Jahren die Feuerwehr kommandiert. Nicht ihm gebühre der Dank, sondern den ebenfalls ehrenamtlich tätigen Mannschaften, meinte er bescheiden.
Zuverlässig und kompetent würden die selbst gewählten Aufgaben geleistet, hatte der Gastgeber vorher betont. Eine Arbeit, die stets (Frei)zeit beanspruche. Eingeladen hatte der Bürgermeister all diejenigen, die in Sachen Erziehung, Bildung und Sicherheit ihre Kompetenz einbringen, Lesepaten und Schulweghelfer beispielsweise. Auch jene im Mehrgenerationenhaus und im Seniorenbeirat Engagierten waren da, viele Vorstände von Vereinen, die ja ebenfalls im Ehrenamt geführt werden.
Über 60 Vereine gibt es im Marktort. Auch Vertreter der Verbände aus der Landwirtschaft und Jagd sah man, viele Gemeinderäte, dazu Leiter von Schulen, Kindergärten und natürlich Geistliche beider Konfessionen.
Auf ehrenamtliche Arbeit, betonte Tritthart wie jedes Jahr, könne die Kommune nicht verzichten, soll das soziale Miteinander funktionieren. Bei stetig wachsenden Aufgaben stärke die freiwillige Mitarbeit der Bürger die Gemeinschaft und deren Zusammenhalt, trage damit zur Lebensqualität im Markt bei. All diesen Ehrenamtlichen versicherte der Chef des Rathauses seiner Unterstützung durch die Kommune. Immer weniger Menschen jedoch empfänden es als selbstverständlich, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Und so wünschte er den Gästen neben einem guten neuen Jahr besonders, dass sie sich auch in diesem „weiterhin motivieren lassen“.
Mit Maresa Michl und Petra Wosegien traten zwei Jugendliche gleich den Beweis an. Die beiden 15-Jährigen umrahmten flott und melodisch den offiziellen Teil des Empfangs. Zwei- oder vierhändig am Klavier, unterhielten sie mit klassischen und flotten modernen Weisen.
