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Freitag, 22.06.2018

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Motor-Aussetzer bremsen Liam Müller

Pech beim dritten Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft — Jonas Müller Zweiter - 24.05.2018 05:28 Uhr

Jonas (r.) und Liam Müller (l.) und Techniker Georg Kiessling hatten ein durchwachsenes Wochenende.


Voller Motivation reiste das Team Schreck Sport um die Brüder Liam und Jonas Müller vergangenes Wochenende zum dritten Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft nach Gründau bei Frankfurt.

Erstens konnte Jonas schon einen Lauf gewinnen und zweitens zeigte Liam Müller in den vergangenen Rennen, dass er trotz des Aufstieges in die neue Leistungsklasse die Top-Zeiten fahren kann. Außerdem hatten beide am Rennwochenende ihren 13. bzw. 14. Geburtstag zu feiern. Die Vorzeichen schienen also perfekt für ein erfolgreiches Wochenende.

Die Traditionsrennstrecke wurde vor einem Jahrzehnt komplett asphaltiert und ist damit der einzige reine Asphaltlauf in der Meisterschaft. Für Jonas das erste Mal überhaupt. "Auf Asphalt reagiert mein Crosskart viel direkter und man muss eine saubere Linie fahren. Das kommt mir eigentlich entgegen", kommentierte Jonas Müller. Entsprechend überrascht waren alle ob der ersten Qualifikationsläufe. Jonas ging das Tempo an der Spitze von Beginn an mit und beendete die Läufe zwei und drei mit Platz zwei und Platz eins. "Leider gab es am Start vom ersten Qualifikationslauf eine Startkollision und er konnte nicht weiterfahren", so Teamchefin Katharina Müller. Im Finale musste sich Jonas dann nur Max Petschel beugen und belegte einen sehr guten zweiten Platz.

Für Liam Müller stand das Wochenende ganz im Zeichen von Angriff. Nachdem am vergangenen Wochenende, trotz den schnellsten Rundenzeiten, mehr als Platz drei nicht drin gewesen war, wollte der Youngster dieses Mal ganz nach vorne fahren.

Konzentriert ging Liam am Samstag auf Zeitenjagd und bestätigte mit der schnellsten Zeit sein Talent. Die Vorläufe liefen ebenfalls sehr erfolgreich. Ein Sieg und zweimal der zweite Platz sicherten ihm für das Finale die Poleposition.

Doch der seit Freitag 14-Jährige sollte sich nicht auf ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk freuen dürfen. Bereits im letzten Qualifikationslauf hatte der Motor Aussetzer.

Mit halber Leistung

Die Mechanikercrew rund um Cheftechniker Georg Kiessling, wechselten alles Erdenkliche an Motor und Elektrik. Doch leider ließ sich der Fehler nicht beheben und Liam fuhr im Finallauf mit halber Leistung.

Am Ende sprang nach Pech der Konkurrenz immerhin noch der fünfte Platz heraus. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Wenn man das ganze Wochenende immer schnellster Fahrer ist und am Ende nicht belohnt wird, ist es natürlich bitter." So Liam im Ziel des Finallaufes. nn 

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