Donnerstag, 15.11.2018

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Neue Gesichter auf Reuther Siegpodest

Sieger beim Hochstraßenlauf 2008 heißen Katrin Seeger (TSV Höchstadt) und Marcel Staudacher - 22.09.2008

Schon beim Start vorn dabei: Der spätere Sieger Marcel Staudacher (Nummer 463), flankiert von Werner Sorgalla (TSH/Nummer 441) und dem Höchstadter Routinier Josef Freudenberger (Nummer 461).


Sie zeigten mit ihren Resultaten, dass sie mitmischen können bei der Landkreis-Läufer-Elite um Vorjahressieger Siggi Grau, der vergangenes Jahr für die neun Kilometer lange Laufstrecke mit 32:44 Minuten durchs Ziel gerannt war. Marcel Staudacher vom Team «Klinikum Nürnberg» unterbot heuer diese Zeit sogar recht deutlich und siegte heuer beim Hauptlauf mit 31:34.

Nachwuchsläuferin Katrin Seeger vom TSV Höchstadt, heuer schon auf Bundesebene erfolgreich als Bronzemedaillengewinnerin über 1500 Meter Hürden bei der deutschen Jugendmeisterschaft, war mit 39:32 Minuten bei den Damen die Schnellste auf der ungewohnt langen Distanz.

Die Mannen um Cheforganisator Gerhard Freunscht riefen den 1,5 und 4,5 Kilometer langen Schülerlauf aus (mit diesmal recht wenigen laufbegeisterten Kindern), registrierten 25 Läufer beim 4,5 Kilometer langen Hobbylauf und zwölf Walker, die sich auch unter die Hauptläufer mischten.

Vor 23 Jahren, als Ansgar Nadrau, heute stellvertretender Vorsitzende des Heimatvereines, diesen Hochstraßenlauf ins Leben rief, da musste man noch ziemlich improvisieren, erinnerte sich Nadrau im Ziel am Abenteuerspielplatz in dem Weisendorfer Ortsteil. Heute wird, berichtete Willi Wahl vom BLV, mit einer Lichtschranke die Zeit computergestützt festgehalten.

Und zum Namen «Hochstraßenlauf» erläuterte Nadrau, dass auf der Anhöhe Richtung «Waldmeierhof» einst die große Handelsstraße von Würzburg bis nach Amberg verlief. Passend also für einen Heimatverein, mit einer sportlichen Veranstaltung auf Geschichtsträchtiges hinzuweisen. So führte der Hauptlauf über neun Kilometer weitgehend durch die Wälder Richtung Obermembach, rüber, an Großenseebach vorbei, zurück Richtung Reuth.

Freunscht, bekanntlich blind, freute sich über die gleich bleibende Beliebtheit dieses im Landkreis inzwischen angesehenen Läufer-Meetings und hieß neben den Einzelläufern die Gruppen der Barmherzigen Brüder Gremsdorf willkommen, den TSV Neuhaus, den FSV Großenseebach, die Herzogenauracher Turnerschaft, die «Titan Runners» der Firma Brehm aus Weisendorf und natürlich die Laufgruppe des Weisendorfer Heimatvereines. Abtreten, sagte Freunscht, werde er zwar noch nicht, aber seinen designierten Nachfolger, Thilo Dietsch, werde er sukzessive einarbeiten.

Bei den Walkern (neun Kilometer) ging Herta Burkhart vom Heimatverein mit 1:18 als Erste durchs Ziel, den Hobbylauf (4,5 Kilometer) sicherte sich Martin Toth mit 19:57 vom 1. FC Niederlindach.

Bei den Schülern (1,5 Kilometer) sahnte der TV 48 Erlangen ab. Die Schülerklasse D gewann Simon Engels mit 6:00 Minuten, die Klasse C gewann Philip Bräunlein mit 5:38. Bei den Schülerinnen D gewann Christin Schlorhaufer mit 9:32, in der Gruppe C sicherte sich Anika Schlorhaufer mit 6:36 Platz eins. Über 4,5 Kilometer gewannen Philip Bräunlein mit 18:57 (alle Schülerläufer kamen vom TV 48) und Tina Scheller von der Herzogenauracher Turnerschaft mit 27:35. 

Niko Spörlein (Text und Foto)

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