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Nur André Lenk feiert nicht mit

Alligators in den Play-offs, aber für den Stürmer ist die Saison vorzeitig beendet - 27.01.2013 21:00 Uhr

HÖCHSTADT  - Die Messen waren schon am Freitagabend gelesen - das gestrige Spiel war nur noch ein Schaulaufen für die Eishockeycracks des Höchstadter EC, die sich von ihren Fans für das Erreichen der Meisterschaftsrunde feiern ließen. Die 3:5-Niederlage gegen den TSV Peißenberg spielte da nur eine Nebenrolle, damit belegen die Alligators nach der Hauptrunde Platz neun der Bayernliga.

Auch wenn Marc Kaczmarek (links) und Co. zum Hauptrundenende noch einmal strauchelte, wurden sie von ihren Fans für den Einzug in die Meisterrunde gefeiert.
Auch wenn Marc Kaczmarek (links) und Co. zum Hauptrundenende noch einmal strauchelte, wurden sie von ihren Fans für den Einzug in die Meisterrunde gefeiert.
Foto: Erich Malter
Auch wenn Marc Kaczmarek (links) und Co. zum Hauptrundenende noch einmal strauchelte, wurden sie von ihren Fans für den Einzug in die Meisterrunde gefeiert.
Auch wenn Marc Kaczmarek (links) und Co. zum Hauptrundenende noch einmal strauchelte, wurden sie von ihren Fans für den Einzug in die Meisterrunde gefeiert.
Foto: Erich Malter

Also fast nur strahlende Gesichter beim Aufsteiger, doch es gab auch einen Wermutstropfen im Erfolgsbecher: Die Knieverletzung von André Lenk, die er sich im Training in einem unglücklichen Duell mit Markus Babinsky zugezogen hatte, entpuppte sich als Kreuzbandanriss. Für den jungen Stürmer ist die Saison damit beendet.

Stattdessen darf Spielertrainer Daniel Jun eventuell schon in 14 Tagen wieder mit dem Einsatz von Petr Gulda rechnen, der nach seiner langwierigen Handverletzung wieder mit der Mannschaft trainiert.

Noch ohne ihn, aber wieder mit Georg Land (nach überstandener Leistenzerrung) bot der HEC gegen Peißenberg eine muntere Partie. Dass die letztlich verloren ging, tat keinem weh. Denn nun kommt es definitiv in der Zwischenrunde zu den lukrativen Frankenderbys gegen den EHC Bayreuth (siehe Kasten rechts unten).


Die Peißenberger erwischten den besseren Start in die Partie, doch der erste Treffer fiel auf der Gegenseite beim ersten nennenswerten Höchstadter Konter. Und wieder einmal war es Verteidiger Daniel Sikorski, der davon geeilt war und den Puck gekonnt ins Netz schlenzte. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Kurz darauf musste „Siki“ auf die Strafbank, und der TSV glich durch Martin Andrä aus - der Löwenanteil an diesem Treffer gebührt aber dem Ex-Alligator Sebastian Buchwieser für seine tolle Vorarbeit.

Das zweite Dritte begann wieder mit Peißenberger Dominanz, diesmal gingen die Gäste auch durch Hinterstocker in Führung. Nach zwei guten Chancen für Oldie Pavel Weiß war es der „Chef“ selbst, der für den Ausgleich sorgte. Aus fast unmöglicher Lage, mit dem Rücken zum Tor, zirkelte Jun die Scheibe über die Schulter des gegnerischen Keepers ins Tor.

Dann hätte Daniel Tratz sogar das 3:2 markieren können, aber er zielte knapp über die Latte. Im direkten Gegenzug gelang erneut Hinterstocker die nächste Gästeführung. Dennoch ging es im Schlussdrittel bei Null los, weil Thilo Grau seinen fast obligatorischen Treffer zum 3:3 beisteuerte.

Danach plätscherte die Partie einige Minuten vor sich hin, ehe Peißenberg durch Martin Weckerle nochmals vorlegte. Die Alligators wollten nun zumindest das Penaltyschießen erzwingen, aber einige gute Chancen wurden vergeben. In der Schlussminute war es dann Andrä mit seinem ebenfalls zweiten Treffer, der alles klar machte.

Die Stimmung ließen sich die Höchstadter und ihre Fans davon nicht vermiesen. Pressesprecher Martin Steinau: „Wir freuen uns und warten jetzt auf unseren ersten Gegner.“ Den Spielplan will der Bayerische Eishockeyverband am heutigen Montag verkünden. 

hp


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