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Pfarrer erlöst den Diakonieverein aus "Schwebezustand"

Andreas Sauer als Interimsvorsitzender gewählt — Zahl der Mitglieder ist in den vergangenen Jahren stark geschrumpft - 03.12.2017 07:18 Uhr

Sie wollen den Diakonieverein der Kirchengemeinden Mühlhausen und Weingartsgreuth „wiederbeleben“: Margit Zöschg, Elfriede Kurzmann und Erika Maier (vorne von links) bilden den neuen Vorstand des Vereins; hinten Pfarrer Andreas Sauer. © Foto: Panzer


Sauer, Pfarrer in Lonnerstadt, betreut die beiden Gemeinden im Ebrachgrund während ihrer seit Oktober herrschenden Vakanz. Dort ist es üblich, dass der Pfarrer oder eben sein Vertreter den Vorsitz im Diakonieverein führt. Insofern betrachtet sich der Geistliche auch nur als Interimsvorsitzender.

In der Personalie der zweiten Vorsitzenden ändert sich nichts: Elfriede Kurzmann aus Weingartsgreuth übernahm wieder den Vizechefposten. Neu im Amt als dritte Vorsitzende ist Erika Maier aus Mühlhausen. Die Kasse und gleichzeitig das Protokoll führt weiterhin die Pfarramtssekretärin Margit Zöschg. Sie wurde von den drei gewählten Vorstandsmitgliedern bestellt.

Der von Sauer angesprochene Schwebezustand war eingetreten, weil sein letzter gewählter Vorgänger, der Pfarrer Thorsten Baader, nicht beim zuständigen Gericht registriert war. Nunmehr herrsche wieder "juristische Normalität", so der Vorsitzende auf Zeit.

Beratungen anbieten?

Der neue Vorstand geht mit dem festen Willen ans Werk, den Diakonieverein "wiederzubeleben", wie es Erika Maier ausdrückte. Seit der Jahrtausendwende ist die Zahl der Mitglieder nämlich fast um die Hälfte geschrumpft. Maier schlug auch vor, Beratungen rund ums Thema Pflege anzubieten.

Gegenwärtig organisiert der Diakonieverein einmal monatlich ein Gedächtnistraining für Senioren und die Treffen der Demenzgruppe, bei denen unter anderem Gymnastik, Kochen, Essen und Singen auf dem Programm stehen. Um den Arbeitskreis Asyl hingegen ist es dem Vernehmen nach ziemlich ruhig geworden.  

khp

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