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Eigentlich sollte am Samstag das letzte Landesliga-Heimspiel gegen die Regensburgerinnen stattfinden, die aber kurzfristig „mangels Masse“ absagen mussten.
Bei seinem Rückblick verweist Trainer Siebert darauf, dass man vor der Runde mit Maike Steffens, Linda Fober, Maike Helfrich, Elke Hausmann, Simone Wustmann und Birka Zapf viele gute Spielerinnen verloren habe. Hinzu kamen Anna Maringer, Katharina Libor und Sina Ebert. Letztere verletzte sich bei ihrem Heimatverein in Würzburg und stand so die ganze Saison auch nicht zur Verfügung.
Trotzdem starteten die Pinguine gut in die Punkterunde, obwohl im weiteren Verlauf kein Spiel mit der gleichen Mannschaft bestritten werden konnte. Aber aufgrund der Erfahrung und Routine, die im Team vorherrschen, wurde dies mehr als ausgeglichen.
Tolle und mitreißende Spiele gab es gegen Kaufbeuren und Ingolstand, erinnert sich der Trainer. Völlig überflüssig sei die Niederlage in Pfaffenhofen gewesen. Aber daran war man selbst schuld, weil der Gegner einfach unterschätzt wurde.
Im Lauf der Saison haben sich neben den Leistungsträgerinnen Gennencher, Blume und Skarupe mit Lena Friedrichs und Jessica Madron zwei Spielerinnen nach vorne gedrängt. Stefan Siebert verweist auf den guten Stamm von 15 Aktiven, die begeisterungsfähig seien.
Dennoch benötigt man noch Verstärkung, da die Liga immer stärker werde. Das Damen-Eishockey brauche unbedingt neue Strukturen und eine geteilte Bundesliga. Im Moment gebe es nur zwei Klassen und der Sprung von der Landesliga in die höchste Klasse sei einfach zu groß und kostspielig. Auch über Playoffs müsse nachgedacht werden, um auf Dauer gesehen mit mehr Druck fertig zu werden.
Laut Siebert seien die verkrusteten Strukturen aufzuweichen, um neue Ideen einfließen lassen zu können. Ein Lob gibt es für den Bundestrainer, dessen Potenzial aber nicht richtig genutzt werde. oh
