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Politiker-Stelldichein am Drei-Franken-Stein

Innenminister und Co. beim traditionellen CSU-Treffen im Steigerwald - 08.05.2016 14:00 Uhr

Traditionelles Treffen vor dem Drei-Franken-Stein (v.l.): Rainer Bartsch, Otto Hünnerkopf, Artur Auernhammer, Thomas Silberhorn, Christian Schmidt, Joachim Herrmann, Stefan Müller, Gerhard Eck, Johannes Krapp.

Traditionelles Treffen vor dem Drei-Franken-Stein (v.l.): Rainer Bartsch, Otto Hünnerkopf, Artur Auernhammer, Thomas Silberhorn, Christian Schmidt, Joachim Herrmann, Stefan Müller, Gerhard Eck, Johannes Krapp. © Niko Spörlein


Heuer übernahm die Schlüsselfeld CSU die Organisation. Deshalb war dem Schüsselfelder Bürgermeister Johannes Krapp auch vorbehalten, bei stahlblauem Himmel die Gäste zu begrüßen.

Die Bundestagsabgeordneten und Staatssekretäre Thomas Silberhorn (Bamberg) und Stefan Müller (Erlangen-Höchstadt) waren darunter, der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (Wahlkreis Fürth) sowie der Staatssekretär des Innern, Gerhard Eck (Schweinfurt).

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sprach mit den Leuten am Drei-Franken-Stein, ebenso der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, der umweltpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag, Otto Hünnerkopf (Wiesentheid, Unterfranken), Artur Auernhammer (Weißenburg-Gunzenhausen, MdB). Viele Land-, Bezirks- und Kreisräte mischten sich ebenfalls unter das „Volk“. „Man muss ohne Zweifel feststellen, dass die Mittelfranken wieder einmal stark vertreten sind“, schmunzelte Johannes Krapp, wohl auch mit Gedenken im Kopf, dass Schlüsselfeld sich früher einmal vermehrt Richtung Höchstadt konzentrierte und sich bei der Gebietsreform dafür entschied, zu Oberfranken zu gehen. Umrahmt von fränkischer Musik von den Aschbacher Musikanten, streifte Joachim Herrmann zuvorderst das „inzwischen beigelegte Thema Naturpark Steigerwald“, erinnerte die Bürger an den aktuell beginnenden Ausbau der Autobahn und beschäftigte sich zudem mit dem Thema Flüchtlingskrise und dem eigentlichen Feiertag Christi Himmelfahrt.

In der Bundesrepublik Deutschland gelte die Religionsfreiheit, die im Grundgesetz festgezurrt sei. Trotzdem — oder vielleicht auch deshalb — sei man weltoffen und hilfsbereit. Bloß sei Deutschland geschichtlich und kulturell ein zutiefst vom Christentum geprägtes Land, so Herrmann, der vor wehenden rot-weißen Fahnen seine Rede hielt.

Allerdings wurde am Drei-Franken-Stein nicht bloß politisiert, die Gunst der Stunde konnte auch genutzt werden, um sich eine Bratwurst samt einer „Amtmann-Halbe“ zu gönnen.

Übrigens, der Bayerische Finanzminister Markus Söder wollte auch kommen, die oberfränkische EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier ebenfalls; beide mussten jedoch dem Drei-Franken-Stein heuer eine kurzfristige Absage erteilen, obwohl sie eigentlich „Stammgäste“ dort oben sind. 

Niko Spörlein

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