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Bisher standen ihnen für die Praxisübungen nämlich nur ein zwölf Jahre alter VW Lupo und ein 18 Jahre alter BWW zur Verfügung. Uralte Autos also, die längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Um aber dem Nachwuchs eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, sei es wichtig, eben auch an aktuellen Fahrzeugen zu üben, betont Fachlehrer Raik Hildebrandt.
„Jetzt haben wir wieder die Chance, auf einem hohen Niveau zu arbeiten und den Azubis das nötige Rüstzeug für später mitzugeben“, freut sich auch Schulleiter Georg Uschalt. „Normalerweise könnten wir uns so ein Auto nie leisten.“
Möglich geworden ist das durch die Spende des Autohauses Feser-Biemann aus Erlangen. Wobei natürlich das Auto vom Hersteller Audi selbst gesponsert wurde, wie Geschäftsführer Klaus Biemann sagt. Das Autohaus habe sich aber um die Abwicklung gekümmert und die „Randkosten“ getragen.
Bei dem Audi A3 handelt es sich um ein Vorserienfahrzeug, das nicht in den Verkehr gebracht werden darf, damit aber ideal für Schulungszwecke ist. Von der Ausstattung her sei es nämlich wie ein regulärer neuer Audi, betont Biemann. Den Wert beziffert er mit rund 40000 Euro.
Für den Sachaufwandsträger, den Landkreis Erlangen-Höch-stadt, bedankt sich die stellvertretende Landrätin Karin Knorr. Dem Landkreis sei es ein Anliegen, die 13 Schulen in seiner Trägerschaft immer bestmöglich auszustatten. Den angehenden Kfz-Mechatronikern, die am Dienstag ihren ersten Schultag hatten, wünscht sie viel Glück und gibt ihnen folgendes mit auf den Weg: „Eine gute Ausbildung lohnt sich.“
