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Rat für schmale Straße

Wiegel & Lang-Gelände: Weitere Details beschlossen - 05.04.2012 15:00 Uhr

Brachfläche mit Waldsaum: Die Planung für das neue Baugebiet Z6 wird immer konkreter.

Brachfläche mit Waldsaum: Die Planung für das neue Baugebiet Z6 wird immer konkreter. © André De Geare


So beschlossen die Bürgervertreter zum Beispiel einstimmig, dass im hinteren Teil des Baugebietes die Straße auf fünf Meter inklusive Gehweg verengt werden soll. Damit schufen sie die Möglichkeit, hier später eine Spielstraße einzurichten. „Viel Verkehr ist eh nicht zu erwarten und wir sparen auch bei den Erschließungskosten“, erklärte dazu Reimer Hamm. Der Raum für Fußgänger soll durch Steine von der eigentlichen Fahrbahn abgegrenzt werden. Im vorderen Teil des Baugebietes hingegen sind fünf Meter Straßenbreite plus 1,50 Meter Gehweg vorgesehen.

Wand gegen Verkehrslärm

Nicht endgültig beantworten konnte der Bamberger Ingenieur Leonhard Valier die Frage des Schallschutzes. „Den Verkehrslärm bekommen wir mit einer Schallschutzwand in den Griff“, sagte Valier. In Bezug auf den Krach, der von den angrenzenden Gewerbebetrieben wie Alu oder auch Bofrost ausgeht, bestehe aber noch Klärungsbedarf. Diesbezüglich soll noch vor der nächsten Gemeinderatssitzung ein Gespräch mit dem Landratsamt stattfinden.

Angesprochen wurde in der Sitzung auch der Protest von Bürgern aus der Waldstraße (wir berichteten), die zum Beispiel eine andere Straßenführung für die Erschließungsstraße anregten. Bürgermeister Joachim Wersal äußerte seinen deutlichen Unmut darüber, „was in der Öffentlichkeit alles erzählt wird“, Planer Valier ging einige Wünsche der Anlieger konkret durch.

So kann zum Beispiel das Anliegen, dass durch das Baugebiet jeder Anwohner der Waldstraße nur einen neuen Nachbar bekommen soll, nicht erfüllt werden, das bisherige Wäldchen im Süden des Geländes jedoch soll als Grünfläche erhalten bleiben. Auch der Wunsch, die neuen Grundstückseigentümer mit einem Bauzwang zu belegen, sei nicht realistisch, ob der Grüngürtel erhalten werden kann, ist ebenfalls fraglich: „Nach meiner Einschätzung liegt dieser zu 80 bis 100 Prozent im neuen Plangebiet“, sagte Leonhard Valier. Demzufolge müssten auch die neuen Eigentümer entscheiden, was mit den Bäumen und Büschen geschehe. 

kby

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