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Jedenfalls mit dem auch für Datenschützer recht aufschlussreichen Ergebnis, dass jetzt beispielsweise der Herr Huber nicht nur die Kontonummer vom Herrn Maier kennt, sondern auch weiß, wie viel oder wie wenig die Maiers so an Strom zu verbrauchen pflegen.
Schuld daran war, wie Wersal glaubhaft versichert, nicht der Azubi in der Poststelle oder „Genosse Computer“, sondern diesmal „Genosse Maschine“. Dieses technische Wunderwerk kann nämlich automatisch Briefe falten und in den jeweils zugehörigen Briefumschlag eintüten. Zumindest theoretisch und so lange, bis etwas schief geht.
Es ging diesmal etwas schief. Ein Blatt des jeweils zweiseitigen Schreibens war nämlich in der Maschine stecken geblieben, was der leidgeprüfte Fachmann als Papierstau bezeichnet und in unserem konkreten Fall die perfekt ausgeklügelte Zuordnung von Rechnung und Briefumschlag durcheinander brachte. Mit dem oben geschilderten Ergebnis.
„Äußerst peinlich“, kommentierte Joachim Wersal den maschinellen Lapsus und war gestern praktisch den ganzen Tag damit beschäftigt, die wütenden Anrufer zu beruhigen. „99 Prozent haben das begriffen“, sagt Wersal und hofft, auf diesem Weg auch noch das letzte Prozent seiner Stromkunden zu besänftigen.
Das Gemeindeoberhaupt versprach auch, dass alle in den nächsten Tagen eine neue und dann hoffentlich richtige Rechnung bekommen.
. . . wenn nichts dazwischen kommt.
Vielleicht sollte es die Gemeinde ja so halten wie das Finanzamt. Das verschickt so kurz vor Weihnachten sowieso keine Rechnungen.
