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Im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Ratssitzung am vergangenen Donnerstag ging es um dieses brisante Thema, nachdem der aktuelle Investor, die Züricher AllfinA AG, nach dem Start mit einem viel gelobten Konzept zuletzt eher für Negativschlagzeilen gesorgt hatte (wir berichteten). Bürgermeister German Hacker (SPD) hatte auf Anfrage am vergangenen Freitag noch betont, dass es von seiner Seite nichts zu verkünden gebe: „Der nächste Zug liegt bei der GEV-Führung.“
Die Grundstücksgesellschaft, an denen Sportartikelhersteller adidas zu 90 Prozent und die Stadt zu zehn Prozent beteiligt ist, lässt wiederum den NN durch die adidas-Pressestelle mitteilen, „dass wir uns aufgrund der aktuell laufenden Verhandlungen mit mehreren Partnern zum heutigen Zeitpunkt nicht öffentlich äußern werden“.
Dafür bezog ein anderer klar Position: Hackers Parteigenosse Konrad Eitel sieht sich nur in Sachen Vertragsdetails an die Nichtöffentlichkeit der Sitzung gebunden: „Es sollte aber öffentlich sein, wer auf der Herzo Base baut.“ Nach seinen Worten hat es ein Angebot der GEV an die Stadt gegeben, in den Investorenvertrag einzutreten. Eine Mehrheit habe dem zugestimmt.
Jetzt müsse man abwarten, wie die GEV auf dieses Signal reagiere. Eitel: „Ich hoffe, dass es klappt und wir selbst da oben etwas Vernünftiges auf die Beine stellen.“ Klar sei, dass es auch unter städtischer Regie keine ganz billigen Grundstücke geben könne, aber es sollten nicht nur Luxushäuser entstehen, sondern es soll ein Wohngebiet „für ganz normale Menschen“ werden.
Nebenan gebe es zudem Gewerbeflächen, die der GEV gehören und die für Stadt interessant werden könnten: bei Bedarf für einheimische Firmen, die sich im Zentrum nicht mehr entwickeln können – „aber kein störendes Produktionsgewerbe“.
