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Mit 14 Siegen und vier Niederlagen führen die Sachsen die Tabelle souverän an. Die Bilanz der Longhorns hingegen fällt mit fünf Siegen und zwölf Niederlagen bescheiden aus.
Dennoch sehen sich die Herzogenauracher keinesfalls chancenlos, denn in den Vorjahren konnten die Spiele gegen die Dresdener oft ausgeglichen gestaltet werden. Jedoch hatten die Herzogenauracher meist das schlechtere Ende für sich. Und gerade diesmal gehen die Titans als klarer Favorit in die Partie.
Das Herzogenauracher Trainerduo Angelos Plantzas und Peter Simon ist sich einig: „Klar ist Dresden das Nonplusultra in der Liga, aber die Gäste müssen vor dem Spiel eine vierstündige Fahrt auf sich nehmen und werden uns mit Sicherheit unterschätzen. Dies natürlich nicht zu Unrecht, aber wir haben mit unseren Fans im Rücken schon etliche Überraschungen geschafft und wieso nicht auch diesmal?“
Der direkte TSH-Konkurrent Treuchtlingen hat es vorgemacht und Dresden zu Hause geschlagen. Allerdings, so das Coach-Duo, „werden wir unter dem Korb Schwerstarbeit verrichten müssen, denn hier liegt die große Stärke der Dresdener“.
Die Longhorns haben in dieser Woche vor allem an der Verteidigung gegen Centerspieler gearbeitet und einige Varianten eintrainiert, um die starken Titans Center immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen.
Dafür müssen vor allem drei Spieler unter Kontrolle gebracht werden: Zum einen das Centerduo Georg Dölle und Andreas Endig, das mit Sicherheit das Beste der Liga darstellt und für 36 Punkte pro Partie gut ist. Während Endig die grobschlächtige Variante verkörpert, ist Dölle eher der grazilere Typ. Schwer zu verteidigen sind beide.
Doch der beste Dresdener Spieler ist noch gar nicht genannt. Dies ist Jason Boucher, der 21,9 Punkte pro Partie erzielt und 2,6 Dreier einstreut. Er ist auch der Lenker und Denker im sächsischen Spiel und damit der Spieler, auf den sich die TSH-Defensive zusätzlich konzentrieren muss. Die restlichen Dresdener Spieler sind allesamt solide Rollenspieler und somit stellen die Titans das beste Team der Liga.
Aber die Longhorns wittern ihre Chance. „Wir fühlen uns in der Rolle des Underdogs wohl, schon in der letzten Saison lag uns diese vor heimischem Publikum recht gut und so sind wir keinesfalls hoffnungslos“, glaubt TSH-Topscorer Mike Kaiser.
