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„Ich bin begeistert“, sagt Christopher Lennert, als er den Scheck in Höhe von 1165 Euro entgegennimmt. Sein Verein „Change“ aus Bamberg unterstützt ein Projekt von Pfarrer Nhindiwa mit dem Titel „Orphans and Vulnerable Children“ (OVCs).
In Simbabwe gibt es wegen der hohen HIV-Rate viele Waisenkinder. Ihnen soll eine Schulbildung ermöglicht werden, was momentan durch Spenden geschieht. Damit dies aber langfristig gelingen kann, will der Pfarrer nun einen Basar aufbauen.
Dort soll durch den Verkauf von Lebensmitteln, Schulsachen etc. so viel Geld erwirtschaftet werden, dass zum einen das Schulgeld für weitere Aids-Waisen finanziert werden kann und zum anderen die Schulabgänger hier eine erste Arbeitsstelle finden können. „Hilfe zur Selbsthilfe“ eben. Mit den von den Achtklässlern gesammelten 1165 Euro sei dieses Projekt nun einen großen Schritt weiter gekommen, freut sich Lennert.
Angestoßen hat die Idee die Geographielehrerin Eva-Maria Detzel. Sie kennt Lennert persönlich aus Studienzeiten. Und als er im Rahmen des Projekttages „Eine Welt? – Einflüsse, die Leben verändern“ vor den Achtklässlern sprach und seinen Verein und dieses spezielle Projekt vorstellte, waren die Gymnasiasten begeistert.
Mit Feuereifer stürzten sie sich ins Schulfest und stellten gleich fünf Aktionen auf die Beine, um möglichst viel Geld zusammen zu bekommen. Bei zahlreichen Herzogenauracher Firmen haben sie Sponsoren gesucht und um Spenden gebeten. Sachpreise waren beispielsweise für eine Tombola und ein sportliches Spiel vonnöten. Weiterhin bastelten die Schüler Halsketten, Armbänder, Haargummis und originell gestaltete Hausschuhe, die sie dann verkauften. Und auch die selbst gemachten Fruchtspieße fanden großen Anklang.
Der stolze Betrag von 1165 Euro wurde nun direkt an „Change“ übergeben, das Geld gelangt so ohne Abzüge nach Simbabwe.
