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Torflaute in der Endphase

BOL-Handball: HSG verliert nach 27:26-Führung mit 27:29 - 28.01.2013 17:08 Uhr

NIEDERLINDACH  - Die Personalmisere forderte ihren Tribut: Die BOL-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach haben ihr Heimspiel gegen den FC Neunburg vorm Wald mit 27:29 (14:16) verloren und damit den Start ins Jahr 2013 endgültig verpatzt.

Auch vier Treffer von Christian Gottesbüren (rechts) konnten die dritte HSG-Niederlage in Folge nicht verhindern.
Auch vier Treffer von Christian Gottesbüren (rechts) konnten die dritte HSG-Niederlage in Folge nicht verhindern.
Foto: Erich Malter
Auch vier Treffer von Christian Gottesbüren (rechts) konnten die dritte HSG-Niederlage in Folge nicht verhindern.
Auch vier Treffer von Christian Gottesbüren (rechts) konnten die dritte HSG-Niederlage in Folge nicht verhindern.
Foto: Erich Malter

Im Hinspiel konnte man die Zähler aus der Oberpfalz beim 28:25-Sieg entführen und so wollte man auch diesmal punkten. Doch das Spiel gegen Forchheim hatte im Kader seine Spuren hinterlassen, gleich drei Stammkräfte fehlten der Mannschaft. Der Rückraumrechte Stübinger, Rechtsaußen Bauer und Abwehrchef Mombour konnten die Partie nur von der Tribüne aus verfolgen.

Die HSG startete beherzt in die Partie, und die Anfangsminuten wurden bis zum 4:4 ausgeglichen gestaltet. Doch nun konnten die Gäste die Fehler der Gastgeber im Angriff nutzen und sich auch gegen die Niederlindacher Verteidigung immer besser durchsetzen, wobei sich das Fehlen von Mombour stark bemerkbar machte. So gelang es dem FC, sich auf 7:4 abzusetzen. In der Folge vergrößerte sich der Rückstand der HSG weiter.


Immer wieder vergab man im Angriff aussichtsreiche Chancen und sah in der Abwehr häufig nur zu. In der 20. Minute konnten die Gäste den Vorsprung auf sechs Treffer (13:7) erhöhen. Dies schien nun die Hausherren aufzuwecken. Mit einem durch Willert befeuerten Schlussspurt vor der Halbzeit konnte der Rückstand auf zwei Tore begrenzt werden, so dass es mit 14:16 in die Pause ging.

Diesen Lauf setzte die Mannschaft auch nach Wiederanpfiff fort und schloss schnell auf. Besonders Schmieding zeigte sich treffsicher, und in der 39. Minute netzte er zur zweiten Führung nach dem 4:3 aus den Anfangsminuten ein. Doch die Neunburger wussten zu kontern und es entstand eine enge Partie, bei der sich keine Mannschaft auf mehr als ein Tor absetzen konnte. Rödel im Tor zeigte wieder eine starke Leistung, doch die eigene Trefferquote war wie schon in den vergangenen Spielen schwach.

Fünf Minuten vor dem Ende nahm der Neunburger Trainer dann seine Auszeit beim Stand von 27:26 und gleich im Anschluss gelang den Gästen der Ausgleich. Die HSG verpasste die Chance zur abermaligen Führung und so konnte der FC erst den Führungstreffer erzielen und erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 29:27. Die HSG versuchte es nun mit der Brechstange, doch weder Forstner noch Willert konnten die FC-Abwehr überwinden.

Wieder einmal fehlte den jungen HSG-Mannen besonders am Ende der Partie die nötige Cleverness, um das Spiel über die Zeit zu bringen. Nach den schwachen ersten 20 Minuten zeigte das Team Moral und kämpfte sich wieder in die Partie. Letztlich muss sich das junge Team besonders die schlechte Chancenauswertung vorwerfen lassen. Schon am nächsten Sonntag hat die Mannschaft die Chance, es in Hemau/Beratzhausen besser zu machen.

HSG: Rödel, Schindler; Gottesbüren 4, Schmieding 8/2, Willert 6, Hauer 2, Rühl 4, Vincentz, Gumbert 1, Rowold, Forstner 2.

  

tosc


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