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Trend zu „Crystal Speed“

Vor synthetischer Droge wird bei Suchtprävention gewarnt - 19.04.2012 17:45 Uhr

über die Droge „Crystal Speed“: Ein verstärkter Trend zu Konsum und Handel ist auch im Landkreis erkennbar.

Die Kriminalpolizeiinspektion Erlangen und die städtische Drogen- und Suchtberatung Erlangen teilten auf Anfrage des Landratsamtes mit, sie sähen einen steigenden Trend zu Konsum und Handel von „Crystal Speed“ (CS).

„Ich habe diese Ergebnisse mit gewisser Sorge zur Kenntnis genommen und habe die Kreisrätinnen und Kreisräte entsprechend informiert“, sagt Landrat Eberhard Irlinger.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist „Crystal Speed“ (CS) eine, vor allem in den östlichen Nachbarländern Deutschlands hergestellte, Droge, die zunächst zu Euphorie führen und fehlende Müdigkeit bewirken kann. Schon nach der ersten Einnahme treten häufig Entzugserscheinungen auf. Kennzeichen sind Unruhe, quälende Müdigkeit, Halluzinationen oder Depression.

Die Beratungsstelle des Gesundheitsamtes weist jedoch keine steigenden Fallzahlen auf. Im Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt ist noch kein Erkrankungsfall aufgetreten.

Thema in Schulen

Die Droge „Crystal Speed“ wird im Landkreis Erlangen-Höchstadt durch den Suchtarbeitskreis sowie in Schulen im Rahmen einer flächendeckenden Suchtprävention angesprochen.

Laut Gesundheitsamt ist das Suchtmittel Nummer Eins immer noch Alkohol. Informationen und Beratung bieten im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Laufer Mühle, die städtische Suchtberatung Erlangen, die auch Sprechstunden in der Dienststelle Höchstadt anbietet, der soziale Beratungsdienst des Gesundheitsamtes sowie die Drogenprävention der Kriminalpolizeiinspektion Erlangen. 

nn

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