|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Alles blinkt, wirkt außerirdisch. Die Band-Mitglieder bewegen sich roboterhaft zur Musik. Die Musik selbst: elektrisierend. Live Elektro nennen die sechs jungen Männer des Superdance Orchestra das, was sie da machen. Der Name der Band ist Programm, sagen sie, die alle im Studentenalter sind.
Eine Hand voll Teenies sind die Ersten, die vor der Bühne tanzen. Die Masse steht noch einige Meter entfernt und nickt mit dem Kopf im Takt der Musik. Es regnet immer wieder. Der Boden ist durchweicht. Tanzen gleicht einer Schlitterpartie. Und trotzdem haben die Zuhörer sichtlich Spaß.
Die Musik ist spitze, meint eine junge Frau. Vor allem die Abwechslung ist gut, sagt eine andere Festival-Besucherin. Außerdem sei es super, dass der Eintritt umsonst ist.
„Das Tolle ist, dass wir so ein bunt gemischtes Programm haben. Hier auf der Base ist es so familiär, man rutscht zusammen“, sagt Thomas „Smiley“ Schönfelder, Vorsitzender der MIH. Es ist das zweite Mal, dass die MIH das Festival auf ihrem Gelände veranstaltet. Davor fand es unter dem Namen U-Turn an der Halfpipe statt. „Wir machen das Festival, damit sich unsere Bands präsentieren können.“
Es schwingt schon ein wenig Stolz in seiner Stimme mit, wenn Thomas „Smiley“ Schönfelder von den Bands der MIH erzählt. Er berichtet von musikalischer Vielfalt und Erfolgen.
Eine der Bands der MIH, die es schon weit gebracht hat, ist Random Hero. Im Vorprogramm von Silbermond sind sie aufgetreten oder auch bei einem Music-Award in Berlin. „Das Base-Rock-Festival ist für uns back to the roots“, sagt Fabian Strangle von Random Hero. Ihre eingängige Pop-Musik machte am Samstag dem altersmäßig bunt gemischten BaseRock-Publikum gute Stimmung.
Den Festival-Besuchern wohl auch schon seit längerem bekannt, ist Ragin Diarrhea, die fast unverändert seit elf Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen. So konnten sich die knapp 400 Zuhörer freuen, als die Band einen „alten Klassiker“ ankündigte. Mit Songs wie „Monday Morning“ und „If I could“ konnten die Sechs auf jeden Fall punkten.
Ebenfalls eine Institution ist der Piranha Social Club, der den Beginn des Festival-Samstags eintrommelte. Auch Taxdodgers mit ihrem Alternative Rock und Kin Marrow mit ihrer funkigen Musik heizten den Besuchern am frühen Samstagabend ein.
Bereits am Freitagabend kam vor allem die ältere Generation mit altbewährtem Cover-Rock auf ihre Kosten. Knapp 250 Leute hatten Rockport, Rootskillah und den Belly Bombers zugehört.
Ausgeklungen ist das Festival am Sonntag mit einem Frühshoppen zur Musik von George Marshal and the Redheads und der MIH Combo. MIH-Vorsitzender Thomas „Smiley“ Schönfelder war trotz des miserablen Wetters zufrieden mit dem Festival und freut sich bereits auf die dritte Auflage im nächsten Jahr.
Dann hoffentlich bei besserem Wetter.
