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TSH-Athleten auf Medaillenjagd in Frankfurt und Fürth

Timo Kaufmair holt Bronze bei der „Süddeutschen“ — Sam Leiblein überzeugt bei der nordbayerischen Meisterschaft - 04.02.2013 18:08 Uhr

HERZOGENAURACH  - Bei zwei verschiedenen Titelkämpfen am Wochenende haben die Leichtathleten der TSH fleißig Medaillen abgeräumt.

Gold, Silber, Bronze: Mit einer kompletten Medaillensammlung kehrte Sam Leiblein aus Fürth zurück. Im Stabhochsprung wurde er mit neuer persönlicher Bestleistung Zweiter.
Gold, Silber, Bronze: Mit einer kompletten Medaillensammlung kehrte Sam Leiblein aus Fürth zurück. Im Stabhochsprung wurde er mit neuer persönlicher Bestleistung Zweiter.
Foto: Theo Kiefner
Gold, Silber, Bronze: Mit einer kompletten Medaillensammlung kehrte Sam Leiblein aus Fürth zurück. Im Stabhochsprung wurde er mit neuer persönlicher Bestleistung Zweiter.
Gold, Silber, Bronze: Mit einer kompletten Medaillensammlung kehrte Sam Leiblein aus Fürth zurück. Im Stabhochsprung wurde er mit neuer persönlicher Bestleistung Zweiter.
Foto: Theo Kiefner

Timo Kaufmair sprintete bei den süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt auf das Podest über 60 Meter Hürden bei den Männern und brachte eine Bronzemedaille mit nach Hause. Wie schon bei den bayerischen Meisterschaften in München verfehlte er nach 8,54 Sekunden im Vorlauf im Finale (8,44) wieder nur knapp die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft, durfte sich dafür aber über den tollen dritten Platz freuen.

Beim gleichen Wettkampf gelang es Kathrin Schmidt bei den Frauen ebenfalls über die Hürden in den Endlauf zu kommen. Bei starker Konkurrenz musste sie sich letztendlich mit dem achten Platz zufrieden geben, allerdings konnte sie die erst vor zwei Wochen erzielte Bestleistung bestätigen und das, obwohl die ersten beiden Hürden alles andere als optimal waren. 


Bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der U20 und U16, die zeitgleich in Fürth stattfanden, waren die TSH-Athleten ebenfalls erfolgreich. Sam Leiblein (U20) holte sich Medaillen in allen Farben: Er siegte im Hochsprung mit neuer Bestleistung (1,80 Meter), verbesserte sich im Stabhochsprung auf 3,20 Meter (Rang zwei) und wurde Dritter über 200 Meter in 23,57 Sekunden.

In der gleichen Altersklasse gewann André Zahl überraschend den Weitsprung, wobei er das Kunststück fertig brachte, sich in jedem seiner sechs gültigen Sprünge zu verbessern. Nach 5,67 Metern im ersten Versuch landete er schließlich im letzten Durchgang bei starken 6,41 Metern. Auch im Hochsprung gelang ihm mit übersprungenen 1,77 Meter eine neue Bestmarke. Hier wurde er, wie über 200 Meter (23,87 Sekunden) Vierter.

Trainer Peter Müller, der diesen Wettkampf für die beiden schwerpunktmäßig als Vorbereitung für die Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften am 23./24. Februar angesetzt hatte, war mit diesen Leistungen vollauf zufrieden.

Wegen Stress im Studium konnte Christian Schuschke in den vergangenen Wochen kaum trainieren, wollte aber dennoch über die 800 Meter starten. Nach 2:14,07 Minuten kam er als Vierter der U20 ins Ziel, wobei er durchaus noch Reserven für eine schnellere Zeit gehabt hätte.

Um Wettkampferfahrung zu sammeln schickte Peter Müller noch eine Reihe jüngere Athleten und Athletinnen ins Rennen. Bei den Jungs waren dies Leo Wiedorn und Niklas Wiesener bei der M15, die sich im Sprint und über die Hürden verbessern konnten und Justus Santjer (M14), der vor allem über die Hürden zu gefallen wusste, wo er sich für den Endlauf qualifizierte und dort in 10,46 Sekunden Platz sechs erreichte.

Bei den Damen U20 landete Miriam Müller über 200 Meter in guten 28,49 Sekunden auf Platz neun. Ihre Schwester Clara (W14) kam im Weitsprung unter 23 Teilnehmerinnen in den Endkampf der besten Acht und wurde letztendlich mit 4,51 Meter Siebte. Zudem erreichte sie zusammen mit Christina Stolz das B-Finale über 60 Meter, in dem sie ihre Vorlaufzeit von 8,75 Sekunden wiederholte und Fünfte wurde. Stolz musste nach 8,71 Sekunden im Vorlauf wegen eines Fehlstarts disqualifiziert werden. Emma Veser erwischte, irritiert von ihren zuckenden Konkurrentinnen, einen ganz schlechten Start und verpasste deshalb trotz eines guten Laufs das Finale. 



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