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Verstärkung aus Bamberg für Delphine

Herzogenauracher Schwimmerinnen überzeugten in der Landesliga - 01.02.2013 18:09 Uhr

HERZOGENAURACH  - Die DMS sind für Schwimmer der Höhepunkt im Wettkampfjahr. Die Abkürzung steht für „Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen“. Sie wird, ähnlich den Ballsportarten, in Ligen ausgetragen in der Ersten und der Zweiten Bundesliga, auf Landesebene in Bayern- und Landesliga, sowie in der Bezirksliga.

Der erste Härtetest für die Schwimmerinnen von Delphin fand in Auerbach mit den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften (DMS, Landesliga) statt.
Der erste Härtetest für die Schwimmerinnen von Delphin fand in Auerbach mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS, Landesliga) statt.
Foto: privat
Der erste Härtetest für die Schwimmerinnen von Delphin fand in Auerbach mit den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften (DMS, Landesliga) statt.
Der erste Härtetest für die Schwimmerinnen von Delphin fand in Auerbach mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS, Landesliga) statt.
Foto: privat

Der Reiz für die Sportler: Sie sind zwar als Einzelwettkämpfer im Wasser, ihre Leistung geht aber aufs Punktekonto ihrer Mannschaft — eine ganz andere Motivation als eine Einzel-Meisterschaft. Die Schwimmerinnen des Delphin treten in der Landesliga, also vierte Ebene, an. Ihr Wettkampf am 26. Januar in Auerbach verlief unerwartet gut. In ihrer Gruppe wurden sie hinter SV Weiden Zweite. Insgesamt reichten 14516 Punkte zu einem Mittelplatz der Liga.

Das Punktsystem vergibt für jede Einzelleistung Punkte nach der Liste des DSV. Bei der DMS müssen die Mannschaften an einem Tag in zwei Durchgängen jeweils alle 16 olympischen Wettkampfstrecken absolvieren, wobei jedes Teammitglied insgesamt nicht öfter als fünf Mal starten darf und in beiden Durchgängen jeweils in anderen Disziplinen.


Wesentlich zu diesem Erfolg trugen die erfahrenen Stammschwimmerinnen des Vereins bei. Karin Scheler, Julia Teufel, Katrin Harig und Sabine Nordhardt starteten jeweils fünf Mal, Golda Schugmann zwei Mal auf ihren beiden Brustdisziplinen und Steffi Nagengast über 50m Freistil und Rücken. Verstärkung erhielten sie aus dem eigenen Nachwuchs durch Hanna Hampel, die erst 13 Jahre alte Katharina Schaller und Elina Czech sowie hauptsächlich durch die erst seit kurzem von der SG Bamberg zum Delphin gekommene 23-jährige Studentin Lisa Arlt, die sich nicht nur rasch, ungezwungen und motivierend in die Mannschaft integriert, sondern auch gleich mit fünf Starts und guten Ergebnissen aufgewartet hat.

Ihre Leistungen können sich sehen lassen, sie waren z.T. eine Klasse für sich: 2:39,11 (200 F), 1:29,23 (100 B), 3:14,73 (200 B), 2:54,16 (200 S), 2:51,26 (200 L). Mit 2770 steuerte sie auch die meisten Punkte bei.

Mit ebenfalls hervorragenden Zeiten in allen Schwimmarten — 1:00,08 (100 F), 0:37,37 (50 B), 0:34,33 (50 R), 1:14,82 (100 R), 0:31,39 (50 S) — lag Julia Teufel in der internen Wertung am Ende nur mit 16 Punkten hinter Karin Scheler 0:29,20 (50 F), 1:04,04 (100 F), 0:30,89 (50 S), 1:07,00 (100 S), 2:37,20 (200 S)). Katrin Harig glänzte mit drei neuen persönlichen Bestzeiten über 400m Freistil (5:14,76), 400m Lagen (6:18,86) und 200m Rücken (2:56,64) – zusammen mit ihrem Punktestand von 2022 und 2:31,45 über 200F, sowie 10:59,02 über 800 F eine glänzende Leistung. Mit 2115 bzw. 1919 Punkten füllten Sabine Nordhardt 5:18,54 (400 F), 1:20,13 (100 R), 1:15,04 (100S), 2:50,07 (200 L), 5:57,60 (400 L) und Lisa Arlt das Punktkonto erheblich auf, wobei Erstere über 100m Schmettern mit einer neuen persönlichen Bestzeit aufwarten konnte.

Auf Golda Schugmann 0:39,95 (50 B), 1:27,54 (100 B) und Trainerin Steffi Nagengast 0:28,60 (50 F), 0:34,39 (50 R)) war ganz einfach Verlass. Hanna Hampel konnte ihre Bestzeit über 800m Freistil ebenfalls verbessern auf 11:24,23 Min., Katharina Schaller aus dem Jahrgang 2000 gab über 200m Rücken (3:07,92) ein gelungenes Debüt in der Damenmannschaft. Elena Czech kam über 200m Brust auf (3:27,26). 

nn


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