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Sowohl das wenig winterliche Wetter noch der Tabellenneunte ERC Regen dürften allzu viele Fans kurz vor dem Ende der Hauptrunde in der Landesliga angelockt haben. Hinzu kommt, dass die HEC-Cracks als Zweiter ihrer Gruppe bereits feststehen und nur noch auf ihren Gegner aus der Südgruppe warten.
Die Höchstadter hatten sich zwar fest vorgenommen, die „Schmach“ aus der Vorwoche zu tilgen, als sie beim Vorletzten VER Selb 1b mit 5:7 verloren hatten, aber erneut begannen sie nicht hundertprozentig konzentriert. In der 3. Minute vertändelte die HEC-Verteidigung die Scheibe, die Niederbayern sagten „Danke“, manövrierten noch Feeser aus, so dass Roman Schreyer ungestört zur Gästeführung einschieben konnte.
Die Alligators, denen neben Kapitän Daniel Sikorski (Erkältung) auch Keeper Michael Herzog (er hatte im Abschlusstraining am Abend zuvor einen Puck in den Unterleib bekommen) fehlte, wirkten angeschlagen und brauchten relativ lange, um die Kontrolle über das Spiel gegen die defensiv eingestellten und gefährlich konternden „Red Dragons“ zu erlangen.
So musste beim Ausgleich in der 10. Minute der Gegner kräftig mithelfen. Zwar hatte der HEC Überzahl, doch der ERC hatte sich die Scheibe erobert, aber beim Versuch, diese nach vorne zu spielen, hatte man den Höchstadter Spielertrainer Daniel Jun übersehen, der von halblinks traf.
Eigentlich sah es so aus, als ob es mit einem Unentschieden in die Pause gehen sollte, doch zwei Sekunden vor der Sirene traf erneut - unmittelbar nach einer Strafzeit gegen einen Regener dauerte die Kombination bis zum Treffer ganze acht Sekunden.
Im zweiten Drittel wirkten die Hausherren nun fokussierter. Zwei Mal André Lenk aus dem Gewühl und ein Mal Markus Babinsky von der blauen Linie sorgten für die vermeintliche Vorentscheidung. Zwei Fehlgriffe von Feeser ließen die „roten Drachen“ wieder in Schlagdistanz kommen, die dann aber beim Auswechseln nicht aufpassten: Gleich drei Höchstadter liefen in der Folge ungestört aufs Tor zu, Lenk schließlich war mit seinem dritten Treffer derjenige, der einschießen durfte.
Der Schlussdurchgang begann mit Höchstadter Überlegenheit, aber als Feeser nochmals zwei harmlose Schüsse passieren ließ, begann das große Zittern. Regen schoss nun aus allen Lagen, aber der Keeper leistete sich keinen Patzer mehr.
Im Angriff machte der überragende Youngster Lenk mit seinem vierten Treffer alles klar. HEC-Pressesprecher Martin Steinau: „Bei ihm scheint im Abschluss endlich der Knoten geplatzt zu sein.“ hp
So. 20.05.12
Di. 27.03.12
Mo. 26.03.12
So. 18.03.12
Mo. 12.03.12