In Anlehnung an das bekannte Wanderlied „Im Frühtau zu Berge“ sind „echte“ Wanderer schon früh am Start. Den ersten Ankömmling begrüßte Horst Ring, Vorsitzender der „Wanderfreunde Leinburg“, bereits kurz nach 6 Uhr am Schützenhaus. Bald waren alle Parkplätze mit Autos und Bussen belegt. Großes Lob erhielt der Veranstalter für die gute Organisation der Volkswandertage. Vorsitzender Horst Ring hatte anfangs Bedenken, ob die Strecken über fünf, zehn und 20 Kilometer nach dem nächtlichen Regen auch gut begehbar wären. Da aber jeder Wanderfreund weiß: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, waren alle bestens ausstaffiert.
Samstag wie Sonntag waren die Wetterverhältnisse optimal, sodass die verschiedenen Routen auf den Wald- und Wiesenwegen viel Vergnügen bereiteten. Vereint an der frischen Luft zu wandern, lasse einige Pfunde purzeln und bringe den Kreislauf in Schwung, erzählten drei Waldläufer aus Burg bei Dinkelsbühl. Wandern und dazu ein Liedchen auf den Lippen halte jung und entspanne ungemein, meinten Alex, Uta und Berthold aus Heroldsberg. Die drei fröhlichen Wanderer schnüren fast jedes Wochenende die Schuhe.
An blühendem Heidekraut vorbei führte der Fußmarsch zunächst über die Fuchsmühle weiter nach Netzstall und Brunn. An der Kontrollstelle warteten auf die Wanderer, die zwischen 7 und spätestens 13 Uhr in Leinburg gestartet waren, ein erfrischender Zitronentee und der begehrte Stempel für die Startkarte. Für die Kinder gab es in Wald und Feld vielerlei zu entdecken – Brombeeren, Pilze und manchmal auch ein Eichhörnchen.
Einsatz und gute Kondition zeigten fünf Naturfreunde aus Buch-Schwabach und Roßtal, die sich bewusst für die 20-Kilometer-Strecke über Ungelstetten entschieden hatten. In der Gruppe mache das Laufen viel mehr Spaß, sagten sie, da könne man die Vielfalt und Schönheit der Landschaft richtig genießen. Zur Erholung legte das gesellige Quintett immer mal eine Pause ein, um sich zu stärken und „die Socken zu lüften“.
Letztlich endete auch ihre Rundwanderung wieder am Ausgangspunkt Schützenhaus, wo die Mitglieder der „Wanderfreunde Leinburg“ schon ein gutes Mittagessen vorbereitet hatten, außerdem gab es Kaffee und Kuchen.
Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte sich Schirmherr und Bürgermeister Joachim Lang beim Organisationsteam und ringsum bei allen Helfern für die gelungene Veranstaltung. Im Kreise von 1. Vorsitzenden Horst Ring, 2. Vorsitzenden Rudolf Koza und Schützenmeister Klaus Loos überreichte er einen schönen Pokal an die fünf stärksten Gruppen aus Winkelhaid, Zirndorf, Heroldsberg, Hof und Amrichshausen in Baden-Württemberg.

