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Bikepark Osternohe erneuert seinen Hindernisparcours

So genannte "North Shore Trails" sind ab dem Wochenende befahrbar - 31.07.2015 18:34 Uhr

Bei ersten Probefahrten am Freitag kamen die neuen "North Shore Trails" im Bikepark Osternohe gut an. © Udo Schuster


"Wir haben bemerkt, dass unsere North-Shore-Trails in die Jahre gekommen sind", erklärt Werner Raum, Geschäftsführer des Osternoher Bikeparks und ergänzt, "da die aus Holz bestehenden Elemente teilweise, bedingt durch Wind und Wettereinflüsse, für den nächsten Saisonstart sicherlich nicht mehr geeignet wären, haben wir beschlossen, streckenweise völlig neue Trails anzulegen".

Zum Streckenbau holten sich die Osternoher Fachleute: Die Firmen Mellowpark aus Berlin mit Niko Bößl als Schreiner und Simon Reitberger als Zimmermann sowie Flow Trails aus Roth mit Jan Sponseil als Landschaftsgärtner.

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Bikepark Osternohe saniert die "North Shore Trails"

Der Bikepark Osternohe hat seinen Hindernisparcours saniert. Die neuen "North Shore Trails" sind ab sofort befahrbar und stellen hohe Anforderungen an Mountainbiker.


Im oberen Teil, gleich nach dem Einstieg im Buchenwald auf der Südseite, hämmern, sägen und schrauben die drei Jungs. Es entstehen integrierte Elemente im fortlaufenden Trail. Alle drei sind selbst aktive Mountainbiker und wissen, was gemeint ist, wenn ein Stepdown eingebaut werden soll. Drops und eine Skinny Line mit Logrides entstehen ebenfalls. Dabei achten die Spezialisten insbesondere darauf, möglichst wenig in die Landschaft einzugreifen.

Um die geplante Bauzeit einzuhalten und dabei den regulären Betrieb nicht zu behindern, schlafen die Konstrukteure gleich an Ort und Stelle - dort, wo auch die Pistenraupe ihren Sommerschlaf hält. Zum Duschen dient der Gartenschlauch in der Talstation.

"Hohe Ansprüche"

North-Shore-Trails sind Hindernisparcours für Mountainbiker. Sie sind benannt nach den kanadischen North Shore Mountains im Norden Vancouvers. Ursprünglich dienten sie dazu, den kanadischen Mountainbikern Wege durch die weiten und nicht bewirtschafteten Wälder zu schaffen. Oft werden diese Trails auch dazu genutzt, um hohe Drops zu bauen. North-Shore Trails werden mit einem Mountain- oder Freeridebike befahren. Sie haben unterschiedliche Breiten und Höhen. Diese Trails sind teilweise sehr schwer zu befahren und benötigen ein hohes fahrerisches Können, da meistens Sprünge und enge Kurven eingebaut sind.

Dies betonen auch die Erbauer der Shores, "Man kann nicht alles mit Vollgas fahren. Unsere Trails stellen sehr wohl auch hohe Ansprüche an den Fahrer und man muss sich das Hindernis zwingend vorher ansehen, bevor man sich in den Trail begibt". Man darf gespannt sein, wie die neuen Trails bei den Bikern ankommen. Erste Probefahrten am Freitag, von den Erbauern sowie Gästen, versprachen Spaß in der Strecke.
  

Udo Schuster

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