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Drückjagden im Schnaittachtal mit großem Erfolg

Zahlreiche Wildschweine im Gebiet um den Rothenberg erlegt - 25.11.2013 19:33 Uhr

Freude bei den Jägern im Schnaittachtal: Zwei aufwendige Drückjagden brachten großen Erfolg. © Udo Schuster


In Summe lagen dann 19 Schwarzkittel auf der Strecke. Wiederum erfolgte eine gebietsübergreifende Jagd, diesmal mit den beteiligten Jagdrevieren Freiröttenbach, Hedersdorf, Großbellhofen sowie die Reviere der Heilig Geist Stiftung und der Dr. Lorenz Tucher'sche Stiftung. Insgesamt wurde dabei eine Fläche von über 1200 Hektar bejagt, bei der rund 130 Schützen angestellt waren. Mit nur 20 Treibern aber acht Hundegespannen durchkämmten die Helfer das Gebiet.

Am erfolgreichsten, mit zehn Sauen, waren die Schützen um Nicole und Elmar Schmidtmeyer im Revier der Heilig Geist Stiftung. Für die außerordentliche Disziplin während der Jagd bedankte sich Organisator Michael Schink auch im Namen der IG-Schwarzwild bei den Teilnehmern, die teilweise noch aus anderen Bundesländern angereist waren. Selbst drei Schweden aus Nyköping, der Partnerstadt Laufs, waren unter den Jägern. Die Jagdhornbläser umrahmten würdig den Abschluß der erfolgreichen Drückjagd.

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Halali und Hundegebell: Drückjagden im Schnaittachtal

Mit großem Aufwand hefteten sich die Jäger im Gebiet um den Rothenberg, sowie den Alten Rotenberg an die Fersen einiger Wildschweinrotten. Zahlreiche Schwarzkittel konnten bei zwei erfolgreichen Drückjagden erlegt werden.


Bei einer weiteren Drückjagd rund um den Rothenberg, mit Beteiligung der Gemeinschaftsjagdreviere Kersbach, Siegersdorf-Rabenshof, Hedersdorf, Osternohe-Bondorf und Moorsbrunn sowie dem Staatsjagdrevier am Rothenberg, wurden eine Woche zuvor acht Wildschweine erlegt. Über 130 Jäger waren mit 50 Treibern und zwölf Hunden dafür auf einer Fläche von rund 800 Hektar im Einsatz.

Bereits im Morgengrauen waren die jeweiligen Jagdpächter unterwegs, um Absperrschilder und Hinweise auf die Treibjagd auf Straßen und Wanderwegen anzubringen. Gegen 9 Uhr ging es dann mit dem Treiben los. Eine Treiberin berichtete, dass mehrere Rehe direkt vor ihr aus dem Dickicht kamen, aber das Ziel der Schützen war, den Schwarzwildbestand zu dezimieren. Am Ende der Jagd hatten sich im Revier um Siegersdorf die meisten der erlegten Wildschweine aufgehalten.

Aufgeschreckt und gesehen wurden in dem weitläufigen Gebiet ohnehin nur 20 Sauen – wer weiß, wohin die Rotten nun abgezogen sind. Beim Verblasen der Strecke dankte Organisator Joachim Hild allen Beteiligten und hob besonders hervor, dass nun auch kontinuierlich der Frauenanteil bei den Jägern zunehme. So waren allein im Staatsjagdrevier fünf Jägerinnen dabei. Die Beendigung der Jagd wurde durch die Bläser mit dem Halali verkündet.

 

  

Udo Schuster

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