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Sonntag, 23.09.2018

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Fest im Sattel: Das 12-Stunden-Radrennen in Schnaittach

Es war bereits die zehnte Austragung des Wettbewerbs - 30.06.2018 22:23 Uhr

Auf die Plätze, fertig, los! Der Spaß kam bei der zehnten Auflage des 12-Stunden-Radrennens in Schnaittach definitiv nicht zu kurz. © Udo Schuster


Auf einem Rundkurs fahren rund 400 Mountainbikerinnen und Mountainbiker innerhalb von zwölf Stunden möglichst viele Runden. Gemessen und daher nicht zu manipulieren wird mit Hilfe von sogenannten Transpondern. 

Die Fahrer einer Mannschaft treten einzelnd und nacheinander auf dem Parcours an. Wann sie sich ablösen, ob nach einer oder mehreren Runden, bleibt den Teams frei gestellt. In der Wechselzone wird es daher auch manchmal eng, wenn gleichzeitig mehrere Biker ihren Transponder an den Teampartner übergeben. Wer am meisten Runden schafft ist der Sieger. 

Bilderstrecke zum Thema

Den halben Tag auf Rädern: Bilder vom 12-Stunden-Rennen in Schnaittach

Bereits zum zehnten Mal lud der Radclub Schnaittachtal zum 12-Stunden-Rennen mit dem Bike. Insgesamt 400 Radbegeisterte aus Einzelfahrern oder Teams waren vor Ort. Den Rundkurs fuhren die Teilnehmer auf der Wiese sowie auf Wald- und Schotterwegen. Der Andrang war auch heuer riesengroß.


Viele machen nur so zum Spaß mit. Ganz einfach um das Rennen nachhaltig zu erleben, mit dem Ziel, es im Jubel der Menge und im Team beenden zu können. Wiederum andere sind regelmäßig bei solchen Rennen dabei. Gerade Firmen haben diese Art von Event vermehrt für sich entdeckt und stellen meist ein oder sogar mehrere Teams. Nicht zuletzt wird der Teamgedanke und der Zusammenhalt der Teilnehmer durch dieses anspruchsvolle Event gestärkt und gefördert. 

Die Streckenführung lag in bewährter Weise in den Händen vom Streckenchef Ferdl Thiel und bot alles was ein Mountainbike-Rennen reizvoll macht. Ausschließlich auf Wiesen, Wald- und Schotterwegen fuhren die Teilnehmer auf einem Rundkurs mit etwa acht Kilometer Länge und bewältigten dabei rund 100 Höhenmeter. Die begehrten Startplätze waren sehr schnell ausgebucht. Diese Art von Mountainbike-Rennen wird immer beliebter, auch wenn hierbei eine Helmpflicht besteht.

Michi Röhrl aus Kirchensittenbach, der sich im 4er Mixed Team Platz 6 erkämpft hatte, war begeistert von der Streckenführung. Er fährt normaler Weise mit seinem Enduro Motorrad im Gelände und da ist er häufig auf dem Siegerpodest. Eva Ziegler aus Pegnitz hat zum ersten Mal bei einem Rennen mitgemacht. Sie freute sich ganz arg über den zweiten Platz in der Mixedstaffel mit Matthias Herrmann. Die Lehrerin ist auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei. "Es war ein fairer Wettkampf der sehr gut organisiert war", so ihr Fazit.

 

Die Ergebnisse

4er Team Herren Platz 1 - M-Wave Pro Team 1 - 42 Runden
Platz 2 - Team Teuchert - 41 Runden

4er Team Damen Platz 1 - Team Teuchert - 33 Runden
Platz 2 - RC Schnaittachtal - 32 Runden

4er Team Mixed Platz 1 - Wilier-Force Germany - 40 Runden
Platz 2 - M-Wave Pro Team 2 - 39 Runden

2er Team Herren Platz 1 - Bikesportbühne Bayreuth - 38 Runden
Platz 2 - Rad(ler)- Durst - 36 Runden

2er Team Damen Platz 1 - Besser Biken - 32 Runden
Platz 2 - Breitenbach Apotheke Team 2 - 29 Runden

2er Team Mixed Platz 1 - BSB Bayreuth 1 - 35 Runden
Platz 2 - die PiRADen - 32 Runden

Einzelfahrer Damen Platz 1 - Team Leschi, Andrea Berner - 27 Runden
Platz 2 - RSC Neukirchen, Christa Engelhard - 26 Runden

Einzelfahrer Senioren Herren Platz 1 - Pedalritter Birgland, Uwe Berschneider - 35 Runden

Einzelfahrer Herren Platz 1 - MTB Teck, Jörg Herrmann - 34 Runden 

Udo Schuster

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