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Dienstag, 18.09.2018

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Fest in Oedenberg: Kirchweih-Helfer aus Australien

Am Montag gab es ab 10 Uhr Frühschoppen - 07.08.2018 10:25 Uhr

Nach dem Baumeinholen trafen sich die Helfer im Ort und wurden dort mit Speis und Trank versorgt. © Brinek


In erster Linie sind es zwar die Aktiven der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, die für das Gelingen des Fests ihre Freizeit opfern. Aber schon immer beteiligten sich auch die Einwohner an den umfangreichen Vorbereitungen und der Durchführung. Ortssprecher Hermann Eschrich drückte es so aus: "Die meisten Bürger machen mit, ohne dass man sie anspornen muss, und das zeugt von einem guten Geist im Dorf."

Mittelpunkt des Geschehens ist der herrliche Garten des Restaurants Schloß Oedenberg der Familie Fensel. Hier werden in der Hausmetzgerei die Spezialitäten hergestellt, die bei einer fränkischen Kirchweih nicht fehlen dürfen. Eigens zur Kirchweih wird auch die "Hausbäckerei" tätig und bäckt laufend frisch Kirwaküchla. Auch das Gasthaus "Weißes Roß" hatte sich auf die Kirchweihtage bestens vorbereitet und es war noch schwieriger als sonst, im idyllischen Gastgarten einen Platz zu ergattern.

Hans Fensel, der Wirt vom "Schloß", stellte auch in diesem Jahr den Platz zum Aufstellen des Kirchweihbaumes zur Verfügung. Er hatte außerdem in Absprache mit den Kirwaboum und Kirwamadla ein eigenes Kirchweihprogramm ausgearbeitet. Zum Kirchweihfrühschoppen mit Stimmungsmusik trafen sich am heutigen Montag ab 10 Uhr Jung und Alt. Auch die Politprominenz des Landkreises gibt sich hier traditionell ein Stelldichein.

Stärkung für die Helfer

Bemerkenswert ist auch, dass die Kirchweih immer wieder ehemalige Einwohner anlockt, die längst woanders leben, wie zum Beispiel ein Ehepaar, das extra aus Australien angereist war. Die beiden fuhren beim Baumeinholen auf dem Traktor mit und sorgten mit zünftigen Klängen auf dem Akkordeon für ausgelassene Stimmung. Beim anschließenden gemütlichen Ausklang im Dorf wurden alle fleißigen Helfer von den Bürgern mit Speis und Trank versorgt. 

Das Aufstellen des Kirchweihbaumes zeigte, dass die Oedenberger ein eingespieltes Team sind und perfekt zusammenarbeiten. Walter Maußner gab die Kommandos und die Helfer, darunter auch Dr. Thomas Herding, Allgemeinarzt aus Behringersdorf, stemmten die 25 Meter hohe Fichte zügig in die Senkrechte. Hilfsmittel zum Verankern in der Erde gab es nicht, deshalb wurde der Baum ganz traditionell mit Holzpfählen gesichert.

"Wir kommen wieder"

Von Donnerstag an genossen bei hochsommerlichen Temperaturen nicht nur viele Einheimische die angenehme Atmosphäre in den beiden Wirtshausgärten, auch viele auswärtige Besucher bestätigten: "Die Stimmung und das Ambiente bei der Oedenberger Kirchweih sind einmalig, deswegen kommen wir wieder." 

Hans Brinek

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