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Montag, 19.11.2018

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Schaf bei Simonshofen gerissen: Polizei geht von Hund aus

Tier lag am Dienstagmorgen tot in seinem Gatter - Zwei weitere unverletzt - 29.03.2018 08:26 Uhr

Die Spuren legen nahe, dass das Schaf von einem Hund gerissen wurde. © Landschaftspflegeverband Mittelfranken


Das Schaf lag am Dienstagmorgen tot in seinem Gatter in der Tobias-Kießling-Straße in Simonshofen. Die beiden anderen Schafe, die der Tierhalter besitzt, waren unverletzt.

"Wir haben den Jagdpächter hinzugezogen", sagt Bernhard Distler von der Laufer Polizeiinspektion. Anhand der Spuren gehe dieser davon aus, dass nicht etwa ein Wolf, sondern vielmehr ein Hund das Tier gerissen habe. Distler: "Auch beim Landrats­amt ist nichts von einem Wolf in der Gegend bekannt."

Das Raubtier käme überhaupt nur deshalb als "Täter" infrage, weil 2016 ein Wolf im östlichen Nürnberger Land per DNA-Analyse nachgewiesen wurde. Er erlegte bei Günters­thal ein Schaf und hinterließ dabei Speichel­spuren. Auch im Veldensteiner Forst ist ein Wolfspaar heimisch, wie Fotoaufnahmen belegen. Die Tiere können laut Landesamt für Umwelt weite Strecken zurücklegen.

Die Polizei hofft darauf, den Hund beziehungsweise dessen Halter ermitteln zu können. Sie bittet deshalb um Hinweise unter der Telefonnummer 09123/94070 an die Inspektion in Lauf. 

Andreas Sichelstiehl

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