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Tralau wirft Vorsitz hin

Vorsitzender der Freien Wähler Schnaittach tritt zurück - 26.04.2012 18:03 Uhr

Die Schnaittacher FW stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Noch ist die Gruppierung der „Aiwanger-Partei“, wie Tralau sagt, nicht beigetreten und versteht sich als frei. Seit der Gründung der FW-Bundesvereinigung vor einem Jahr unter Hubert Aiwanger aber habe der Druck auch aus der Kreisgruppe zugenommen, sich unterzuordnen.

Tralau will diesen Weg nicht mitgehen, er erwägt sogar einen Austritt. Dafür gibt es noch weitere Gründe: Außerhalb seiner Ortsgruppe sei er oft missverstanden worden. Bei seinen kritischen bis kontroversen Standpunkten – auch in der FW-Parteifrage – habe er nicht als „streitbarer Geist“ gegolten, „sondern es wurde gleich persönlich“.

Auch sei ihm vorgeworfen worden, seine politische Tätigkeit mit seiner Arbeit als selbstständiger Fachmann für erneuerbare Energien zu verquicken. „Da konnte ich noch so oft sagen, ich arbeite auch ehrenamtlich.“ Nun sei er „ausgewichen“, konzentriere sich auf sein Institut für Nachhaltigkeit.

Wie es mit den FW in Schnaittach weitergeht, soll nun bei einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Tralau jedenfalls sähe auch eine Chance für eine neue freie Gruppierung in der Marktgemeinde. Ohne ihn. 

mz

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